Wirecard beschäftigt auch philippinische Justiz

Die philippinische Haupstadt Manila / Foto: © Friemann - stock.adobe.com

Der Wirecard-Skandal erreicht immer mehr internationale Dimensionen: Die philippinischen Behörden haben 57 In- und Ausländer im Visier, die in die Affäre um den insolventen Zahlungsabwickler beteiligt sein könnten.

Wie das Handelsblatt berichtet wird u.a. gegen Angestellte zweier örtlicher Banken ermittelt, die Banken selbst seien jedoch nicht Teil der Untersuchung. Außerdem werde gegen zwei Einwanderungsbeamte wegen des Verdachts ermittelt, Reiseunterlagen des flüchtigen Ex-Wirecard-Vertriebsvorstands Jan Marsalek gefälscht zu haben. Den Verdacht, dass von Wirecard vermissten 1,9 Mrd. Euro ins philippinische Finanzsystem sein könnten, zerstreute der Leiter der Stelle zur Bekämpfung von Geldwäsche, Mel Georgie Racela, laut Handelsblatt-Bericht

Der pazifische Inselstaat geriet in den Fokus des Wirecard-Skandals, weil das fehlende Geld angeblich dort auf Treuhandkonten dortiger Banken geparkt war. (ahu)