„Wir kommen mit DEMIRE 2.0 gut voran“

Ralf Kind, CEO/ CFO der DEMIRE AG / Foto: © DEMIRE

Die DEMIRE AG kann nach drei Quartalen sowohl bei Bilanzkennzahlen als auch im Immobilienportfolio positive Zahlen vermelden. Die kürzlich erfolgte Erhöhung der Prognose wurde deshalb bekräftigt.  

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 hat sich DEMIRE positiv entwickelt. Zwar umfasste das Bestandsportfolio des Konzerns am 30. September mit 85 Immobilien ein Objekt weniger als am Jahresende 2017. Dennoch beträgt der Wert der Gebäude, die zusammen eine vermietbare Fläche von knapp 1 Mio. m² aufweisen, mit 1,105 Mrd. Euro 71 Mio. Euro mehr als am Jahresende. Zudem konnte Anfang des Monates ein Portfolio von vier Büroimmobilien mit einem Investitionsvolumen von ca. 167 Mio. Euro erworben werden. Der Besitz-, Nutzen- und Lastenübergang in das DEMIRE Portfolio wird für das erste Quartal nächsten Jahres erwartet.

Portfolioveränderungen schlagen sich bei Mieteinnahmen nieder

Aufgrund des bilanzwirksamen Verkaufs von nicht strategischen Immobilien lagen die Mieterträge des DEMIRE-Konzerns zwischen Januar und September 2018 mit 55,1 Mio. Euro 1,3 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, als Mieterträge in Höhe von 55,9 Mio. Euro generiert wurden. Da im Bestandsportfolio erfolgreich Leerstand abgebaut wurde, konnten große Teile der Mieteinnahmen, die durch die Verkäufe wegfielen, kompensiert werden. Das Ergebnis aus der Vermietung von Immobilien betrug in den ersten drei Quartalen 42,6 Mio. Euro und damit 1,5 % mehr als im Vorjahreszeitraum (42 Mio. Euro).

Durch aktives Immobilienmanagement ist es DEMIRE gelungen, die EPRA-Leerstandsquote unter Berücksichtigung bereits veräußerter Immobilien um weiter 170 Basispunkte auf 7,7 % zu senken. Das Unternehmen konnte in den ersten neun Monaten ca. 49.200 m² vermieten, davon entfiel gut die Hälfte auf Neuvermietungen. Durch den Abbau der Leerstände stiegen die annualisierten Vertragsmieten zwischen Anfang Januar und Ende September um ca. 800.000 Euro auf 72,9 Mio. Euro. Like-for-like haben sich die annualisierten Vertragsmieten seit dem Jahreswechsel um 2,5 % erhöht.

FFO deutlich gesteigert

DEMIRE ist es gelungen, in den ersten neun Monaten mit 18,3 Mio. Euro fast doppelt so viele Funds from operation (FFO I, nach Steuern, vor Minderheiten) zu erzielen wie im Vorjahreszeitraum (9,2 Mio. Euro). Die FFO I nach Minderheiten und Steuern betrugen mit 15,4 Mio. Euro sogar mehr als das Dreifache des Vorjahreszeitraums (4,6 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Verkauf von Immobilien lagen die FFO II nach Steuern und vor Minderheiten bei 18,3 Mio. Euro, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (8,7 Mio. Euro), nach Steuern und Minderheiten mit 15,4 Mio. Euro sogar fast vier Mal so hoch wie noch ein Jahr zuvor (4,1 Mio. Euro).

Wie sich die anderen Bilanzkennzahlen entwickelten und welche Zahlen für das Gesamtjahr prognostiziert werden, lesen Sie auf Seite 2