“Wir können die Immobilienmärkte verändern”

Dr. Michael Kasch, Geschäftsführer von Scoperty / Foto: © Scoperty

Der Wert von Immobilien ist eine hoch komplexe Angelegenheit: Neben dem Zustand und der Größe des Gebäudes spielt vor allem dessen Lage ein entscheidende Rolle und kann schnell mehrere Hunderttausend Euro ausmachen. Ein Immobilienmarktplatz möchte nun Kaufinteressenten mit einem neuen Ansatz  Übersicht in diesem intransparenten Markt verschaffen.

Heute erweitert der Immobilienmarktplatz Scoperty seinen Aktionsradius und bietet Immobilienbesitzern, Interessenten und Maklern die Möglichkeit, unter www.scoperty.de mit wenigen Klicks den Schätzwert von Wohnimmobilien in den fünf größten deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt ermitteln. Vorausgegangen war eine erfolgreiche Testphase in der Metropolregion Nürnberg.

Scoperty, ein Gemeinschaftsunternehmen der ING Bank N.V., der PriceHubble AG und der Sprengnetter GmbH, verfolgt einen neuartigen digitalen Ansatz: So werden die Online-Ansicht von Straßen und Fassaden mit verfügbaren Immobilieninformationen zum jeweiligen Objekt kombiniert. Das Modell von Scoperty basiert vor allem auf Daten, die durch Künstliche Intelligenz aufbereitet werden. So können Eigentümer und Interessenten in den Städten Nürnberg, Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt virtuell den kompletten Wohnimmobilienmarkt erkunden und zu allen Objekten neben Wohnflächen und adressgenauen Quadratmeter-Schätzwerten tiefergehende Informationen wie Baujahr oder Grundstücksflächen finden. Neuerdings können Interessenten auf Immobilien, die noch nicht zum Verkauf geben, unverbindliche Kaufangebote abgeben und sich somit am Markt einen Vorsprung sichern. Zudem können sie mit ihrem Interesse möglicherweise einen Verkauf überhaupt erst anstoßen.

Markt wird deutlich transparenter

Durch den komplett digitalen Ansatz wird es erstmals möglich, kostenfrei, virtuell und ohne Zugangshürden Informationen über alle wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien zu erhalten. „Scoperty vereint Big Data mit künstlicher Intelligenz und schafft eine neue Informationsqualität für wohnwirtschaftliche Immobilientransaktionen. Damit erreichen wir eine neue Transparenz im Markt für Wohnimmobilien“, erklärt Dr. Michael Kasch, Geschäftsführer von Scoperty.

Bereits der Unternehmensname spiegelt bereits den Anspruch des Unternehmens wider, Immobilieninteressenten einen deutlich größeren Überblick über den Markt zu verschaffen. So setzt sich der Name aus dem italienischen „Scoperta“ (Entdeckung) und dem englischen „Property“ (Immobilie) zusammen und spielt damit auf die Möglichkeit an, über die Plattform neues Immobilieneigentum zu entdecken. „Der deutsche Markt für Wohnimmobilien zählt mit einem Transaktionsvolumen von rund 170 Mrd. Euro zu den größten Märkten in Europa. Dennoch ist der Markt für Verbraucher bisher vergleichsweise tradiert und intransparent. Dies wollen wir mit Scoperty datenbasiert ändern“, so Dr. Michael Kasch. „Indem wir in den Städten Schätzwerte von mehr als 8 Mio. Wohnobjekten bereitstellen, schaffen wir mehr Interaktion zwischen potenziellen Käufern und Verkäufern, die es so bisher nicht gegeben hat. Wir machen die Märkte nicht nur transparenter, sondern vergrößern sogar das Angebot. Damit kann Scoperty einen Beitrag leisten, stark nachgefragte Immobilienmärkte zu entspannen“, so der Scoperty-Geschäftsführer weiter, der dem neuen Angebot seines Unternehmens großes Potenzial zutraut. „Unser Testlauf im Sommer hat gezeigt, dass wir mit dem Service den Immobilienmarkt in Deutschland verändern können. Gerade in Zeiten der Wohnungsknappheit in Metropolen kann Scoperty einen wichtigen Beitrag leisten, indem wir Transaktionen anstoßen und beschleunigen. Marktteilnehmern wie Maklern eröffnen wir durch unseren Service die Möglichkeit, sich künftig stärker auf Kernthemen wie Beratung und die Transaktionsbegleitung zu fokussieren. Damit können sich Makler im Zuge des Bestellerprinzips besser positionieren“. Durch Schätzwerte und Metadaten zu Objekten will Scoperty die Digitalisierung des Marktes und die Verbraucherposition stärken – und zwar sowohl auf Seite der Interessenten als auch auf Seite der Eigentümer beziehungsweise potenzieller Verkäufer. (ahu)