Wie man sich auf Social Media die guten Deals schnappt

Niko Kronbitter, Gründer und Geschäftsführer Kronmedia GmbH / Foto: © Kronmedia GmbH

Spätestens seit dem neuen Gesetz vom 23.12.2020 zur Regelung und Aufteilung der
Maklerprovision sind zunehmend mehr Haus- und Eigenheimbesitzer der Auffassung, den
Immobiliendeal selbst in die Hand nehmen zu können. Sie sind der Meinung, dass sie kein
Geld für einen Makler investieren müssen, wenn sie den Job auch genauso gut selbst
machen können. Niko Kronenbitter ist Gründer und Geschäftsführer der Kronemedia GmbH
aus München und weiß warum viele die Dienste eines Immobilienmaklers nicht mehr in
Anspruch nehmen. „Die Ursache liegt einzig und allein bei den Maklern selbst” , ist seine
Meinung dazu. In dem folgenden Artikel erklärt er Ihnen seine 5 Tipps, wie sich
Immobilienmakler die erfolgreichen Deals auf Social Media schnappen können.

1. Das Entdecken der richtigen Nische für sich selbst

Entscheidend ist die Identifikation derjenigen demografischen Gruppe, die am
erfolgversprechendsten ist. Zu den Profildaten der Personen gehören deren Familienstand,
Wohnort und Beruf, Einkommenshöhe sowie Hobby und Interessen. Diesen Personenkreis
gilt es gezielt anzusprechen. Jede weitere Betrachtung und Bewertung erfolgt aus der
Sichtweise, buchstäblich aus der Brille dieser Zielgruppe.

2. Das eigene Team anschaulich und richtig in Szene setzen

Kundenkontakt ist immer auch Menschenkontakt. Menschen sind gleichermaßen neugierig
und wissbegierig – Sie wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Der Kunde muss den
Makler und sein Team kennen, er muss es virtuell sehen und mit Namen ansprechen
können. Dazu verhelfen Bilderposts des Maklerteams, Videos über Arbeitsvorgänge sowie
die Außendarstellung als ein Team.

3. Werthaltige Inhalte teilen

Ein bewährter Weg zur Kundenbindung ist die Kundenkommunikation. Die bietet sich auf
den Social Media geradezu an. Kurzbeiträge inklusive Erklärungen in Bild und Ton lassen
sich hervorragend posten. Dasselbe gilt für Gespräche innerhalb des Teams zu Themen, die
für Eigentümer und Besitzer von Immobilien interessant und wichtig sein können. Der
potenzielle Kunde muss dauerhaft und wiederkehrend einen immer wieder neuen Mehrwert
zu dem Thema bekommen, um das seine Gedanken kreisen: Was mache ich mit meiner
Immobilie.

4. Einblick ins Unternehmen sorgt für Nähe

Mit Empathie ist mehr oder weniger jeder emotional ansprechbar und erreichbar. Geben Sie
Ihrem Social Media Profil einen persönlichen Touch, sozusagen eine persönliche Note.
Posten Sie hier und da etwas über sich und geben Sie so einen – wenn auch dosierten –
Einblick in Ihr Unternehmen. Es muss ja nicht gleich Ihr Seelenleben sein!

5. Klare Kommunikation des Conversion-Pfades

Der potenzielle Kunde muss klar und zweifelsfrei so geleitet werden, dass der angebotene
kostenlose Erstkontakt ohne Umwege zustande kommt. Gemeint ist damit der eindeutig
definierte Call to Action, der CTA. Es darf kein „sowohl als auch“ geben. Die technischen
Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme sind vielfältig. Für einen Blogpost ist das Telefonat die
erste Wahl. Zum Telefonkontakt gehört die Rufnummer mit dem Hinweis: „Rufen Sie jetzt
unter dieser Nummer an!“