Wie lange geht die Schuldenorgie noch gut?
04.03.2019

Die Schuldenlast der USA wächst unaufhörlich weiter / Foto: © photoschmidt - stock.adobe.com
Die Staatsverschuldung der USA hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt und inzwischen schon die Marke von 20 Billionen Dollar überschritten. Die Fed macht sich inzwischen schon Sorgen um die finanzielle Lage des Lages. Das Staatsdefizit wächst schneller als die Wirtschaft, warnt auch Reinhard Panse, CIO von HQ Trust.
- „Die Amerikaner fahren ein enormes Defizit, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Das Haushaltsdefizit weitet sich trotz einer sinkenden Arbeitslosenquote aus.“
- „Erstmals in der Geschichte gibt es bei einer Arbeitslosenquote von vier Prozent ein Staatsdefizit von rund sechs Prozent.“
- „Da jeder Anstieg der Arbeitslosenquote um einen Prozentpunkt das Staatsdefizit um mehr als zwei Prozentpunkte steigen lässt, würde ein Anstieg der Rate auf 10 Prozent wie im Jahr 2009 das Defizit auf 20 Prozent aufblähen. Das haben selbst die Griechen nicht geschafft.“
- „Mit seiner Politik zwingt Donald Trump die Notenbank dazu, den Zins unten zu lassen.“
- „Populistische Politik bewirkt auf vielen Ebenen eine Entwertung der Währung – wie etwa in Venezuela, Argentinien oder der Türkei. Langfristig rechnen wir mit einer steigenden Inflation.“

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