Wie jeder von mehr Transparenz an der Börse profitieren kann

Engere Kundenbindung durch verständliche Abläufe

Gerade Privatanleger scheuen sich oftmals aufgrund von Unverständnis und mangelnder Transparenz der angebotenen Produkte, an die Börse zu treten. Ebenso scheuen Finanzberater oft das Gespräch mit ihren Kunden aus Angst, dieses Unverständnis gegenüber einzelnen Anlagen nicht in genügender Weise auflösen zu können und mögliche Zweifel zu schüren. Allerdings ist diese Angst unbegründet, da verständlichere Abläufe die Kundenbindung eher stärken als schwächen und für beide Parteien nützlich sind.

Der Grund für die Vertrauensverbesserung basiert darauf, dass private Anleger sich ernst genommen fühlen, wenn sich Broker mit ihren Fragen und Sorgen beschäftigen und versuchen, diese aufzulösen. Dies zeigt den Kunden, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden und das Anlageunternehmen seriös ist, weswegen es auf seine Transparenz in finanziellen Geschäften setzen kann.

Diese erhöhte Kundenbindung führt zu Mund-zu-Mund-Propaganda und bindet daher nicht nur Bestandskunden, sondern macht in einem automatisierten Verfahren weitere Interessenten auf den Broker aufmerksam. Besonders Anfänger legen viel Wert auf Transparenz und Verständlichkeit von Produkten und Anlagestrategien und entscheiden sich für Unternehmen, die beides bieten können. Die Transparenz hätte also nicht nur für Anleger, sondern auch für Broker große Vorteile. Ihnen würde aufgrund positiver Bewertungen und Empfehlungen ein Vertrauensvorschuss zuteil, der bei richtiger Betreuung zu einer soliden Vertrauensbasis ausgebaut werden kann. Selbstverständlich stellt dies langfristig einen Vorteil für Broker dar, die durch diese Transparenz mehr Kunden generieren und mit größeren Umsätzen rechnen können.

Fazit: Mehr Transparenz an der Börse schafft ein engeres Vertrauensverhältnis zwischen Anleger und Broker, von dem beide Parteien langfristig profitieren.

Gastbeitrag von Manuel Heyden,
Gründer und Geschäftsführer von nextmarkets