Wettbewerbsrecht bremst die Bildung europäischer Marktführer

Den Konzernen Siemens und Alstom wurde die Fusion ihrer Bahnteile durch die EU-Kommission untersagt. Doch die Konzerne sehen sich auf dem internationalen Markt durch den weltgrößten Zughersteller CRRC bedroht. Nun wollen Deutschland und Frankreich Vorschläge für eine neue Regelung des fairen Wettbewerbs vorbringen.

Unternehmen in Europa schließen sich immer wieder zusammen, um sich weiterhin gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Den Konzernen Siemens und Alstom wurde dies durch die EU-Kommission verboten, da die Fusion den Wettbewerb bei der Signaltechnik und bei Hochgeschwindigkeitszügen beeinträchtigen würde.

Allerdings sehen die Konzerne sich durch den weltgrößten Zughersteller CRRC aus China bedroht, auch wenn dieser noch keine große Rolle innerhalb der EU spielt.

Dennoch handelt die EU-Kommission im Sinne der Verbraucher und Zulieferer. Indem diese den Wettbewerb schützt, können keine Monopole entstehen, die frei Ihre Preise setzen können. Deutschland und Frankreich wollen nun allerdings neue Regeln zur fairen Gestaltung des Wettbewerbs vorschlagen.