Werden Immobilienkredite teurer?

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe / Foto: © Interhyp

Gestern gab die EZB bekannt, dass sie das Volumen der Anleihekäufe ab nächstem Jahr um die Hälfte reduzieren wird. Die Folgen dieser geldpolitischen Kurswende bekommen Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf vermutlich in den nächsten Tagen zu spüren, meint Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe.

„Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen haben im Vorfeld der erwarteten Entscheidung im Wochenverlauf auf knapp 0,5 % zugelegt. Erste Bankpartner haben ihre Konditionen um bis zu 10 Basispunkte angehoben“, so Jörg Utecht.

„Die bisherigen Ankündigungen der EZB, die Geldpolitik in Zukunft gegebenenfalls zu straffen, hatten im Jahresverlauf weder zu einem signifikanten noch zu einem nachhaltigen Anstieg des Zinsniveaus geführt. Nach einem kleinen Zinsanstieg im Sommer um rund 0,2 Prozentpunkte bewegten sich die durchschnittlichen Zinssätze für Baudarlehen in den vergangenen Wochen auf dem Niveau vom Jahresanfang. In den nächsten Tagen ist ein leichter Zinsanstieg jedoch sehr wahrscheinlich“, erklärt Utecht. Der Baufinanzierer rät Kreditnehmern, Zinsen weiterhin zu vergleichen, denn Bankpartner würden die Konditionenerhöhungen unterschiedlich schnell umsetzen. (ahu)

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