Wer nutzt die Riester-Rente?

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Das Bundesfinanzministerium hat heute die statistische Auswertung zur Riesterförderung veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass, trotz der immer wieder geäußerten Kritik an dieser Form der Altersvorsorge, die Riester-Rente sich steigender Beliebtheit erfreut.

Zwischen 2013 und 2016 ist die Zahl der geförderten Personen von ca. 10,8 Mio. auf ca. 11,1 Mio. gestiegen. Die Riester-Rente wird zudem von etwas mehr Frauen als Männern abgeschlossen (Verhältnis Frauen-Männer: ca. 60-40). Bezüglich der Riester-Rente gibt es zudem keinen signifikanten Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland: So gibt es in Ostdeutschland inklusive Berlin ca. 2,1 Mio. Riester-Verträge, in Westdeutschland knapp 9 Mio. Verträge. Dies spiegelt auch ziemlich genau die Bevölkerungsanteile in beiden Landesteilen wieder. Jedoch ist die Zahl der Verträge in Ostdeutschland seit 2013 leicht gefallen, während sie in Westdeutschland gestiegen ist.

Mit der gestiegenen Anzahl der Riester-Verträge ist auch die Gesamtförderung angestiegen: Lag diese 2013 noch bei ca. 3,6 Mrd. Euro, betrug sie 2015 ca. 3,7 Mrd. Euro.

Am häufigsten genutzt wird die Riester-Rente von Personen, die zwischen 1961 und 1985 geboren sind. Diese machten im Beitragsjahr 2014 ca. 71 % der geförderten Personen aus.

Hier geht es zur ausführlichen Statistik. (ahu)