Wer arbeitet zukünftig bei Versicherungen?

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Ausbildungsumfrage ergibt: Angehende Azubis wollen vor allem digital angesprochen werden. Außerdem treten fast alle ihren Ausbildungsplatz auch an.

Fast alle Jugendlichen sind digital unterwegs und wollen deshalb am liebsten über Messenger, soziale Netzwerke und E-Mail angesprochen werden. Weil dies auch für Arbeitssuche gilt, müssen sich die Arbeitgeber entsprechend darauf einstellen. Deshalb nutzt fast die gesamte Versicherungsbranche Online-Kanäle für das Personalmarketing. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Unternehmenshomepage ein. Das ist die zentrale Erkenntnis der Ausbildungsumfrage 2016.

Der großen Nachfrage steht allerdings nur ein sehr geringes Angebot gegenüber. So nutzen nur 36 Prozent der befragten Unternehmen Soziale Netzwerke zur Nachwuchsakquise.

Die Bewerber sollten sich frühzeitig um ihre berufliche Zukunft kümmern, denn die Unternehmen beginnen zu 70 Prozent bereits ein Jahr vor Ausbildungsstart mit der Personalsuche.

Die jungen Mitarbeiter erweisen sich als zuverlässige und treue Mitarbeiter, denn in der Regel treten sie den angebotenen Ausbildungsplatz auch an. Jedoch blieben im Jahr 2015 6,3 Prozent aller Ausbildungsplätze unbesetzt.

Fast die Hälfte aller Azubis wird durch Talentmanagement-Programme erreicht, die von immerhin gut 15 Prozent aller Versicherer aufgelegt werden.

Dieser Umstand ist ein wichtiger Indikator dafür, dass die Förderung von besonders leistungsstarken jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als gewinnbringende Investition in die Zukunft gesehen wird. (ah)

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