Weniger Blitzschäden – Versicherer zahlen 220 Mio. Euro

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Die durch Blitze verursachten Schäden sind im Jahr 2015 deutlich zurückgegangen. Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer zahlten 2015 insgesamt 220 Millionen Euro für 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden.

(fw/rm) Im Durchschnitt kostete ein Blitz- und Überspannungsschaden im vergangenen Jahr 660 Euro – zehn Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden 2015 in Deutschland rund 550.000 Blitzeinschläge registriert. Im Vergleich zu anderen Jahren, in denen der Blitz oft mehr als eine Million Mal eingeschlagen ist, war 2015 damit ein vergleichsweise harmloses Gewitter-Jahr. Vor den finanziellen Folgen bei Blitzschäden am Haus, das heißt Schäden am Dach, am Mauerwerk oder an fest eingebauten elektrischen Installationen schützt die Wohngebäudeversicherung. Sie übernimmt auch die Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks. Bei Blitzschäden am beweglichen Eigentum in der Wohnung greift die Hausratversicherung. Zum beweglichen Eigentum zählen beispielweise der Computer, der Fernseher oder andere technischen Geräte. Überspannungsschäden lassen sich durch den Abschluss einer entsprechenden Klausel sowohl in der Wohngebäude- als auch in der Hausratversicherung versichern. gdv-Blitz-Bilanz2015www.gdv.de