Welche Wohngegenden bieten die beste Perspektive?

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Eine neue Studie von Wealthcap zeigt, dass für Immobilieninvestments mehr als nur die künftige Kauf- und Mietpreisentwicklung von entscheidender Bedeutung ist. Deshalb könnten gerade solche Städte Potenzial bieten, die bislang nur wenige Investoren auf dem Schirm haben.

Gemeinsam mit bulwiengesa hat Wealthcap die neue Studie „Wohnanlagen mit Perspektive“ veröffentlicht und dabei mittels des eigens entwickelten Wealthcap Scorings die Zukunftsstärke von je 30 deutschen Städten und Stadtteilen für Investoren analysiert. Einzigartig ist dabei die Kombination von Makro- und Mikrokriterien in einem Modell. In der Studie wurden neben den Metropolen auch kleinere Zentren wie B-, C- und D-Städte anhand von insgesamt 19 Indikatoren untersucht.

Die Studie folgt auf eine von Wealthcap und dem Fraunhofer Institut erstellte Untersuchung zu den Zukunftsperspektiven sogenannter Schwarmstädte in Deutschland. Neu bei der aktuellen Untersuchung sind vor allem die Integrierung der Mikrolevel-Analyse und der exklusive Fokus auf das Wohnsegment.

„Mit unserer Studie zu Future Locations wollen wir langfristig denkenden institutionellen Investoren einen fundierten ersten Orientierungspunkt geben. Wir gehen mit unserem Wealthcap Scoring einen Schritt weiter als bisherige Analysen: Wir untersuchen nicht nur die Erfolgskriterien einer Stadt, sondern kombinieren diese mit Kriterien des unmittelbaren Mikromarktes, die das Viertel oder das Quartier betreffen. Wohnen ist je nach Zielgruppe und Milieu sehr individuell. Gemeinsam mit unserem Partner bulwiengesa haben wir aber Kriterien identifiziert, die insbesondere für langfristig orientierte Investoren relevant sind“, erklärt Gabriele Volz, Geschäftsführerin Wealthcap.

Die 19 Indikatoren des Wealthcap Scorings für zukunfsstarke Wohnanlagen verteilen sich auf zehn Kriterien im Untersuchungsbereich Makrostandort und neun Kriterien im Untersuchungsbereich Mikrostandort. Zu den Faktoren, die für die Bewertung der Makrolage entscheidend sind, gehören klassische ökonomische Aspekte wie Wirtschafts- und Innovationskraft, Demografie sowie Kauf- und Mietpreisentwicklung. Zu den Mikrolage-Indikatoren gehören u.a. die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, die Nähe zu Bildungseinrichtungen, Erholungsflächen und die lokale Preisentwicklung. Das Tool umfasst insbesondere Faktoren, die auf eine künftige Entwicklung des Wohnstandorts abzielen und über eine reine Momentaufnahme hinausgehen.

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