Was tun mit dem Weihnachtsgeld?

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Die Deutschen geben ihr Weihnachtsgeld am liebsten aus oder sparen es. Aktien oder Fonds spielen an Weihnachten keine große Rolle.

Etwa jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland kann sich Ende des Jahres über eine finanzielle Zuwendung in Form von Weihnachtsgeld freuen. Etwa jeder Vierte erhält dabei zwischen 500 und 1.000 Euro. Doch wird das Geld wirklich für den Kauf von Geschenken ausgegeben, so wie der ursprüngliche Sinn ist? Dieser Frage ist die das Marktforschungsinstitut Kantar Emnid nachgegangen und hat im Auftrag von Fidelity International 1.000 Bundesbürger dazu befragt.

Am häufigsten würde das Weihnachtsgeld für Konsum ausgeben. Diese Antwort gaben 47 % der Befragten. Ganze 35 % würden das Geld auf dem Girokonto liegen lassen, auch wenn es dort zurzeit eher von der Inflation aufgefressen wird als Zinsen bringt. Ihr vorweihnachtliches Geldgeschenk würden nur 8 % der Befragten in Aktien oder Fonds anlegen.

Die Wertpapiere kaufen um sie unter den Weihnachtsbaum zu legen? Eine Idee, die in Deutschland offenbar auf wenig Zustimmung stößt. So gaben nur 4 % der Befragten an, schon einmal Aktien oder Fonds zu Weihnachten verschenkt zu haben.

„Wertpapiere liegen nur selten unter dem Weihnachtsbaum, nur Bares scheint Wahres zu sein“, sagt Andreas Telschow, Anlageexperte bei Fidelity International. „Doch statt das Geld kurzfristig auszugeben, kann eine langfristige Teilhabe an einem Unternehmen sinnvoll sein – nichts Anderes ist eine Aktie.“ (ahu)

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