Was steckt hinter der Marke auf Lionel Messis Trikot?

Uns ist aufgefallen, dass Rakuten Capital neben den Fintechs auch in großem Stil in den Ridesharing-Markt investiert.

Oskar: „Ridesharing ist ein sehr interessanter Markt mit einen intensiven Wettbewerb, in dem sich alle gerade positionieren. Was diesen Markt für uns so interessant macht, ist der Umstand, dass die Anbieter von Ridesharing in Bezahlsysteme und andere Finanzdienstleistungen expandieren, um ihre Margen zu steigern.“

Wir können uns vorstellen, dass Sie Fintech-Startups und anderen Innovierern neben Investitionen auch die Synergien des Ökosystems bieten.

Oskar: „Richtig, die Synergien sind entscheidend. Die Führungskräfte von Rakuten arbeiten sehr eng mit den Unternehmen aus dem Portfolio von Rakuten Capital zusammen. Der Bilanzwert der 30+ Unternehmen, in die wir investiert sind, beträgt inzwischen fast 3 Milliarde Dollar. Wir versuchen, unser Kapital sehr klug einzusetzen und starten in Japan nun auch ein Accelerator-Programm, um lokale Gründer zu stärken.“

Welche Rolle sehen Sie für The DIA Community?

Oskar: „Die Versicherungsindustrie ist eher eine traditionelle Industrie mit viel Bürokratie und Verwaltung, in der es bisher wenig disruptive Innovationen gibt. Mit Technologie, einer kreativen, innovativen und unternehmerisch geprägten Mentalität können wir sie verändern. Und hier spielt The DIA Community eine Rolle. Sie bringt uns zusammen, so dass wir als Ökosystem wachsen können. Zu viele traditionelle Versicherer und zu viele Startups versuchen, alles alleine zu machen. Nur mit Kooperation – traditionelle Anbieter mit Startups, Startups mit Startups und traditionelle Anbieter mit traditionellen Anbietern – werden wir die Industrie verändern und die Gesellschaft effektiv stärken können, indem wir Versicherungen erschwinglicher machen und die Wirtschaft fördern.“

Am 20. und 21. November macht die Digital Insurance Agenda in München Station. Mit dem Code DIA200FINWELT erhalten Leser der finanzwelt 200 Euro Rabatt.