Warum immer nur auf eine Bank setzen?

04.07.2017

Warum muss man sich entscheiden, wenn man mehrere Banken zur Auswahl hat? Foto: © Matthias Buehner - fotolia.com

Die Zeiten, als man all seine Finanzen einer Bank anvertraute, scheinen vorbei: Immer mehr Deutschen nutzen für ihre verschiedenen Konten verschiedene Banken. Dabei verlieren sie allerdings leicht den Überblick.

Im Auftrag des Finanzportals moneymeets hat das Marktforschungsinstitut YouGov untersucht, welche Arten von Konten die Bundesbürger besitzen. Wohl kaum überraschen dürfte, dass 96 % der Befragten angaben, über ein Girokonto zu verfügen. Jeder fünfte Haushalt besitzt sogar zwei derartige Konten und jeder neunte Haushalt sogar mindestens drei. Deutlich weniger verbreitet sind Kreditkartenkonten, die nur in jedem zweiten Haushalt vorhanden sind. Noch seltener sind Depots, in dem Wertpapiere oder Fondsanteile verwahrt. Diese werden nur von 28 % der Befragten genutzt. Entsprechend verfügt auch nur jeder achte Haushalt über mindestens zwei Depots. Auch wenn die aktuellen Zinsen Sparbücher sehr unattraktiv machen, sind sie immer noch in jedem zweiten Haushalt vorhanden. 41 % besitzen Tagesgeld- oder Festgeldkonten und 27 % Darlehens- und Kreditkonten.

Hausbank auf absteigendem Ast

Insgesamt besitzen 55 % der Deutschen mindestens vier Konten. Diese sind allerdings in weniger als der Hälfte der Fälle (42 %) bei ein und derselben Bank. 30 % sind Kunden bei zwei Banken, während 17 % sogar drei verschiedenen Instituten ihr Geld anvertrauen. Jeder Zwanzigste ist sogar bei vier Banken Kunde und jeder Fünfzigste streut seine Finanzen sogar bei mindestens fünf Geldhäusern.

Vielfalt mindert Übersicht

Viele Kunden scheinen ob ihrer starken Streuung den Überblick zu verlieren, denn 55 % derjenigen, die bei mehreren Banken Konten unterhalten, wünschen sich eine gemeinsame Übersicht, etwa in Form einer Internet-basierten Anwendung, mit der sich bankenübergreifend alle Konten und Kontoaktivitäten überblicken lassen. Dieter Fromm, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von moneymeets sieht durch die Umfrage das eigene Geschäftsmodell bestätigt: „Die Umfrage zeigt, dass wir mit unserem kostenlosen Angebot die Bedürfnisse und Wünsche heutiger Bankkunden hervorragend bedienen. Durch die Verknüpfung aller Konten und Depots zu einer persönlichen Finanzübersicht gewinnt der Nutzer auf moneymeets.com schnell einen umfassenden Überblick über seine finanzielle Situation – ohne sich dafür erst mit unterschiedlichen Zugangsdaten bei den verschiedenen Bank-Portalen einzuloggen.“ (ahu)

www.yougov.de