Warburg-HIH Invest will tausende Tonnen CO2 einsparen

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Beim Thema Nachhaltigkeit steht der Immobilienbereich häufig nicht so sehr im Fokus wie bspw. der Mobilitätssektor. Dennoch gibt es bei Gebäuden große Potenziale, CO2 einzusparen. Diese möchte Warburg-HIH Invest nutzen und hat dazu konkrete Zahlen genannt.

Warburg-HIH Invest wird seinen Immobilienbestand sukzessive auf eine umweltfreundliche Versorgung mit Strom aus ökologischen Erzeugungsquellen und Wärme aus CO2-neutralem Erdgas umstellen. Zu diesem Zweck werden gemeinsam mit dem Hamburger Energieversorger Lichtblick insgesamt 126 Objekte auf die Nutzung von Ökostrom umgestellt. Damit reduzieren sich die CO2-Emissionen im Portfolio jährlich um ca. 7.500 Tonnen. Zudem wird in ganz Europa das gesamte Immobilienportfolio von Warburg-HIH Invest sukzessive auf Ökostrom umgestellt.

„Die flächendeckende Optimierung der Energieverbräuche unserer Immobilien ist für uns ein wichtiger Schritt zur erfolgreichen Umsetzung unserer ESG-Strategie im Bestandsmanagement. Nachhaltigkeitskriterien sind für viele institutionelle Investoren ein zunehmend wichtiger Faktor bei Anlageentscheidungen. Die steigende Bedeutung wird insbesondere ab März 2021 ersichtlich, wenn die Offenlegungsverordnung in Kraft tritt und Immobilienfondsanbieter ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten transparent darlegen müssen“, so Alexander Eggert, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest.

Zudem werden die Objekte mit Gas-Versorgung innerhalb des Portfolios der Warburg-HIH Invest künftig CO2-neutrales Erdgas nutzen. Dabei handelt es sich um fossiles Erdgas, bei dem die entsprechenden Emissionen kompensiert werden, in dem Klimaschutzprojekte in einem anderen Teil der Welt unterstützt werden. Bspw. wird im nordinischen Bundestaat Himachal Pradesh der Betrieb eines Wasserkraftwerkes unterstützt. Die erzielten CO2-Einsparungen werden jährlich vom TÜV Nord zertifiziert.

Um die Gasversorgung zu optimieren wurde mit dem Betriebskostenspezialisten Argentus zusammengearbeitet. Dieser hat im Rahmen eines Vergabeprozesses die Gasliefermenge gebündelt an die E.ON Energie Deutschland GmbH vergeben. Aufgrund der Umstellung reduziert sich der jährliche CO2-Ausstoß bilanziell um 1.300 Tonnen. Außerdem wird viel Geld gespart: So sinken die Heizkosten durch den zentralen Einkauf nach der kompletten Umstellung jährlich um ca. 150.000 Euro. (ahu)