Viele Wege führen zum Verbraucher…

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… aber nicht alle führen zum Erfolg. Welche am besten sind, zeigt nun eine aktuelle Studie. Wer es schafft, die Adressaten persönlich zu überzeugen, hat bereits viel gewonnen.

Die beste Information ist nichts wert, wenn sie nicht richtig beim Adressaten ankommt. Entsprechend brauchen Blogger, Redakteure, Pressestellen und PR-Agenturen vor allem guten Content. Das zeigt die Studie „Wege zum Verbraucher 2020“, die die Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor gemeinsam mit dem Marktforscher Toluna und der dpa-Tochter news aktuell durchgeführt hat. Kern der Untersuchung ist eine repräsentative Umfrage unter 2.000 Deutschen ab 18 Jahren. Von diesen gaben 68 % an, dass sie Informationsquellen vor allem dann weiter empfehlen würden, wenn deren Inhalte sie persönlich überzeugen. 48 % legen Wert darauf, dass der Inhalt der behandelte Themenbereich eine hohe Relevanz aufweist.

Damit die Inhalte auch das Interesse der breiten Öffentlichkeit finden, müsse sie auch spannend verpackt sein. Dennoch sollte es dabei nicht übertrieben werden. So müssen nach Meinung von 69 % der Befragten Informationen vor allem seriös aufbereitet sein, um interessant zu sein. 57 % bestehen auf eine neutrale, 53 % auf eine detaillierte Darstellung.

Die Bindung an Social-Media-Influencer erfolgt auch meist über die gezielte Suche nach Themen: So folgen 63 % der Verbraucher ihnen persönlich nicht bekannten Personen im Social Web, weil sie auf diese bei der aktiven Suche nach bestimmten Inhalten auf sie aufmerksam geworden sind.

“Die Zahlen zeigen: Einfach mal kurz die eigene Meinung kund zu tun ist in der Öffentlichkeitsarbeit kein erfolgsversprechender Ansatz, um eine starke Breitenwirkung zu erzielen”, schließt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter des Faktenkontors. “Erfolgreich sind vor allem Kommunikatoren, die die Grundtugenden des Journalismus beherrschen und relevante Fakten zu wichtigen Themen seriös transportieren.” (ahu)

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