VGF bekräftigt Kritik am Diskussionsentwurf des Bundesfinanzministeriums

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Der VGF Verband Geschlossene Fonds e.V. aus Berlin hat seine Kritik am Diskussionsentwurf für ein „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes“ anlässlich der im Bundesfinanzministerium stattfindenden Anhörung bekräftigt. Dies teilte der Verband in einer Presseerklärung mit.

(fw/kb) Anteile an geschlossenen Fonds sind nach Ansicht des VGF keine Finanzinstrumente. “Sie unterscheiden sich fundamental von den üblichen Finanzinstrumenten wie z.B. Wertpapieren, weil sie gerade keine Finanzstrukturen abbilden, sondern in reale Werte wie Immobilien, Schiffe, Flugzeuge oder Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien investieren”, so formuliert der Verband in der Pressemitteilung.

Die Qualifizierung geschlossener Fonds als Finanzinstrumente werde aufgrund der überbordenden Aufsichtsanforderungen aus dem Kreditwesengesetz (KWG) im freien Vertrieb zu einem massenhaften Unternehmenssterben führen. In der Konsequenz werde es weniger Wettbewerb um den Kunden und weniger Vielfalt in der Angebotspalette von Produkten geben.

Derzeit vertritt der VGF nach eigenen Angaben 49 Mitgliedsunternehmen, die zusammen ein Investitionsvolumen von rund 134 Milliarden Euro verwalten.

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