“Versicherung und Mobilität gehören zusammen”

Karsten Crede, Karsten Crede, Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt Versicherung AG / Foto: © ERGO

Im Jahr 2017 hat die ERGO Group die Tochtergesellschaft ERGO Mobility Solutions (EMS) ins Leben gerufen. Nach den ersten 1.000 Tagen zieht man eine positive Bilanz für die Geschäftseinheit für Automotive und Mobility.

Bei EMS spielten von Beginn an datengetriebene und flexible Produkte und Services eine wichtige Rolle. Dies hängt besonders mit der immer stärker digitalisierten Mobilitätsinfrastruktur zusammen. In diesem Zusammenhang müssen auch althergebrachte Versicherungskonzepte überdacht werden. In den bislang 1.000 Tagen ihrer Existenz hat EMS Kooperationen mit der zur Emil Frey-Gruppe gehörenden NRW Garage, mit Volvo, BMW und Great Wall Motors geschlossen. Zudem wurde eine komplett neue und auf Mobilitäts-Partner zugeschnittene IT-Infrastruktur aufgebaut und es wurden digitale On-Demand-Versicherungslösungen entwickelt.

„Unsere moderne Infrastruktur und der speziell auf die Automotive-Industrie ausgerichtete Ansatz mit schnellen Reaktionszeiten, qualitativ hochwertigen und innovativen Lösungen und einer hands-on Mentalität zeigt jetzt Wirkung“, erklärt Karsten Crede, Vorstandsvorsitzender der ERGO Direkt Versicherung AG und verantwortlich für EMS. „Vor allem unsere breite Ausrichtung auf China, die USA und Deutschland treibt unser Geschäft, auch in diesen besonderen Zeiten. Der Policen-Verkauf im Gesamtmarkt China hat jetzt schon wieder Vorjahresniveau erreicht. In unserem Joint Venture mit Great Wall Motors wurden per Ende August knapp 20.000 Policen verkauft“, betont Crede.

Zudem hat EMS am Standort Nürnberg eine dedizierte „Automotive Factory“ aufgebaut, die für alle Partner den Kundensupport sicherstellt. Über den Risikoträger ERGO Direkt Versicherung AG wird darüber hinaus das Automotive Geschäft gezeichnet. Durch die Zentralisierung können somit Synergien im Umgang mit Automotive spezifischen Risiken genutzt werden, insbesondere was das Fachwissen in den Bereichen Schaden und Aktuariat angeht. Für eine einfache und tiefe Anbindung an die bestehenden IT-Systeme der Autohersteller hat der Geschäftsbereich eine neue IT-Plattform auf SAP-Basis implementiert. Im Rahmen des Interlocking Business Modells bündeln die Muttergesellschaft Munich Re und EMS ihre Kräfte, um international neue Kooperationspartner zu gewinnen, etwa beim Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem fünftgrößten chinesischen Automobilhersteller Great Wall Motors.

„Versicherung und Mobilität gehören zusammen“, unterstreicht Crede. „Unser Anspruch und Antrieb auch für die nächsten 1.000 Tage ist daher nicht geringer als mit unseren versicherungstechnischen Lösungen passgenau das abzubilden, was der disruptive Wandel der Automotive- und Mobilitätsbranche an Herausforderungen hervorbringt.“ (ahu)