Versicherung für E-Scooter

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Kein Helm, aber eine Versicherung: Das ist für die Nutzung der E-Scooter nötig, die bald Deutschlands Städte erobern sollen. Ein entsprechendes Produkt bietet nun die Bayerische an.

Gestern hat das Bundeskabinett beschlossen, dass in Deutschland E-Scooter zugelassen werden sollen. Wenn der Bundesrat zustimmt, können die neuen Gefährte bald Deutschland Städte erobern. Mit der Einführung der E-Scooter erhofft sich die Bundesregierung, eine wichtige Lücke schließen. So eigenen sich die Gefährte dank ihrer Kompaktheit und Wendigkeit ideal für innerstädtische Strecken der sogenannten letzten Meile und Kurzdistanzen.

In Bamberg läuft bereits ein Testversuch mit dem E-Scooter-Marktführer „Bird“. Kunden können nach erstmaliger Registrierung per App unkompliziert und flexibel  einen 20 Km/h schnellen Scooter entsperren und nutzen. Nach Abschluss der Testphase mit 15 Scootern sollen zunächst 100 Stück angeschafft werden. „Bird“ hat sein E-Scooter-Sharing-Konzept bereits erfolgreich in über 100 Städten weltweit etabliert, darunter Metropolen wie Los Angeles, Mexiko-Stadt und London. Deutschland gilt aufgrund des gut ausgebauten Netzes an Fahrradwegen als wichtiger Wachstumsmarkt für die Gefährte.

Für die Nutzung der Scooter besteht Versicherungspflicht. So ist eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, die durch eine Versicherungsplakette am Fahrzeug nachzuweisen ist. Eine solche bietet die Versicherungsgruppe die Bayerische erstmals an. „Als Pionier in der Versicherung von E-Scootern in Deutschland sind wir besonders stolz darauf, die Zukunft einer grüneren Mobilität in unseren Städten aktiv mitzugestalten. Das zeigt, wir gehen mit innovativen Lösungen voran und erfüllen unseren Anspruch als zukunftsoffenes und nachhaltig agierendes Versicherungsunternehmen – ganz im Sinne unserer Kunden“, erklärt Martin Gräfer, Vorstand der Versicherungsgruppe die Bayerische. (ahu)

www.diebayerische.de