Varengold feiert silbernes Jubiläum

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Als vor einem Vierteljahrhundert Varengold gegründet wurde, steckte die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Heute gehören FinTechs zu den wichtigsten Geschäftspartnern des Hamburger Unternehmens.

Heute vor 25 Jahren wurde die „Varengold Vermittlungs- und Handelsgesellschaft GmbH“ gegründet, die Keimzelle der heutigen Varengold Bank AG. Nachdem am Anfang der Geschäftstätigkeit zunächst Derivate-Brokerage und Dienstleistungen aus dem Bereich der Alternativen Investments standen, wurde die Bank im Jahr 2003 bei der BaFin registriert und firmierte dann als „Varengold Wertpapierhandelsbank AG“. Im Jahr 2013 erhielt sie dann eine Vollbanklizenz. In diesem Jahr wurden auch Dr. Bernhard Fuhrmann und Frank Otten zu Vorständen berufen. Diese verwandelten das Unternehmen zu einem modernen Kreditinstitut, das erfolgreich eine konservative Kreditkultur mit Schnelligkeit und Innovation verbindet.

„Nostalgie ist nicht unser Ding. Wer mit FinTechs mithalten will, muss nach vorne schauen“, so Bernhard Fuhrmann den aktuellen Anlass und ergänzt: „Wir wissen natürlich um die Erwartungen, die mit einem solchen Jubiläum verbunden sind, aber aus unserer Sicht ist die Bank erst 7 Jahre alt. Was vorher war, ist nicht relevant. Daher bleibt mein persönlicher Rückblick auch kurz und knackig: Seit 2013 haben wir eine tragfähige Geschäftsstrategie implementiert, eine solide Aktionärsbasis akquiriert, unser Kapital vervierfacht und mit dem Geschäftsjahr 2019 das erfolgreichste der Firmengeschichte abgeliefert.“

„Diese finanziellen Erfolge wären unmöglich gewesen ohne eine klare Mission, die als Maßstab für unsere Entscheidungen dient und unserem Handeln Motivation und Sinn verleiht. Wir kümmern uns um die „Underbanked“, das heißt um die, die keinen Zugang zu Kapital und Bankdienstleistungen haben, weil sie aus den Zielrastern größerer Häuser fallen. So erklärt sich auch unser Fokus auf die Finanzierung von Kreditmarktplätzen oder die Tatsache, dass wir kürzlich in Not geratenen Mittelständlern einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu den Corona-Schnellkrediten der KfW ermöglicht haben“, ergänzt Frank Otten.

Auch in den kommenden sieben Jahren möchte die Bank Kunden bei der Verwirklichung von Geschäftsideen helfen, die das Potenzial haben, ihre Branchen zu revolutionieren. Große Ambitionen sind dabei kein Hindernis. So erhielt erst im Januar das Berliner Scaleup Grover eine Fremdfinanzierung von insgesamt 220 Mio. Euro – einer der Top 3 FinTech-Finanzierungen in Europa in diesem Jahr. (ahu)