USA: Subprime-Krise bei Autokrediten angekommen

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Man nehme 35 Mio. Kreditnehmer mit ungenügender Bonität und gebe diesen hochverzinste Kredite zum Kauf eines Autos. Fertig ist die nächste Subprime-Krise in den USA.

(fw/rm) In den USA sind die Menschen mehr auf ihre Autos angewiesen als hierzulande. Oft heißt es: Kein Auto – kein Job. Daher werden hochverzinste Kreditverträge zuhauf von Menschen mit ungenügender Bonität unterschrieben. Aktuell sind davon 35 Million US-Amerikaner betroffen und damit mehr als jeder Zehnte. Die sogenannten Subprime-Autokredite werden nicht nur von Banken angeboten, sondern auch vom Autohändler um die Ecke. Die Kreditwürdigkeit und vor allem die Kreditfähigkeit der Antragssteller werden oft nicht ins Kalkül gezogen. Aggressive Werbung, Zwangslagen und überhöhte Zinskonditionen sorgen für ein Aufblähen einer neuen Subprime-Krise „Made in USA“. „Es ist nicht nachzuvollziehen, warum die US-Behörden nicht eingreifen. Wie kann es sein, dass Verbraucher erneut in die Subprime-Falle laufen, Investoren erneut unlauteren Profit machen und erneut eine Finanzkrise gleich welcher Größe droht? Die Entwicklung kann berechtigte Sorgen bereiten, auch für unseren Wirtschaftsraum“, fasst Marc Opitz, Projektleiter von Kreditvergleich.net, die Entwicklungen zusammen.

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