US-Treuhand investiert in Las Vegas

Das Bürogebäude "The Gramercy" in Las Vegas / Foto: © US-Treuhand

US Treuhand hat einen neuen Immobilienfonds aufgelegt investiert mit diesem in eine Immobilie in Las Vegas. Die größte Stadt Nevadas bietet mehr als nur Glücksspiel.

Mit dem neuen US-Immobilienfonds „UST XXIV Las Vegas“ investiert die US Treuhand in das nahezu vollvermietete Class-A-Bürogebäude „The Gramercy“ in Las Vegas. Das flexibel nutzbare Multi-Tenant-Objekt besteht aus 18 Büro- und neun Einzelhandelsmieteinheiten. Zudem befindet darin ein Gastronomiebereich. Die zwei im Halbkreis zueinander angeordneten Gebäude haben eine Mietfläche von insgesamt ca. 17.400 m². Besuchern der 2014 fertiggestellten Immobilien stehen eine Tiefgarage mit 451 Stellplätzen sowie 484 Außenparkplätze zur Verfügung. Mit einer Vermietungsquote von 97 % ist die Immobilie fast vollvermietet. Das Investitionsvolumen beträgt 64,5 Mio. Dollar (ca. 55 Mio. Euro). Mindestens 10 % der Investition werden durch den Mehrheitsgesellschafter der US Treuhand gehalten.

Ab einem Mindestanlagebetrag von 30.000 Dollar (ca. 25.600 Euro) zuzüglich Ausgabeaufschlag können sich Anleger an dem Fonds beteiligen. Die Anlage soll planmäßig acht Jahre bis 2026 laufen. Für ihr Engagement sollen die Investoren im nächsten Jahr eine Ausschüttung von 5 % erhalten. Zum Laufzeitende soll die Schlussausschüttung aus dem Verkauf der Immobilie 128,5 % betragen. Das Gesamtergebnis soll bei 168,5 % (vor Steuern und ohne Berücksichtigung des Agios) liegen.

Las Vegas mehr als nur eine Glückspielmetropole

Las Vegas, in dessen Metropolregion ca. zwei Mio. Menschen leben, bietet mehr als nur Hotels und Casinos, sondern entwickelt sich auch zu einem attraktiven Bürostandort. So gehört das Kongresszentrum in Las Vegas inzwischen zu den größten der Welt. Fast alle Fortune-500-Unternehmen und viele Weltkonzerne sind regelmäßig auf den jährlich rund 21.000 Messen vertreten. Insbesondere das Jobwachstum entwickelt sich sehr positiv. So ist das Beschäftigungsniveau im Jahr 2017 um3 % angestiegen und lag damit deutlich über dem US-Durchschnitt (+ 1,2 %). Auch der Bundesstaat Nevada ist wirtschaftlich attraktiv. So ist hier die Arbeitslosigkeit niedrig und es wird ein hohes Jobwachstum erwartet. Der Bundessstaat hat sich in den vergangenen Jahren zum Zentrum für Energie-, Solar- und Informationstechnologieunternehmen entwickelt. Ein Grund hierfür ist u.a., dass sich die größten Lithiumvorkommen der USA, die zur Herstellung von Batterien dienen, in Nevada befinden. Google, Amazon und Apple betreiben ebenfalls Niederlassungen vor Ort. Zudem fallen in Nevada keine Körperschafts- und Einkommenssteuer an. (ahu)

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