Unterschiede bei betrieblicher Altersvorsorge

Beim Thema Betriebsrente ist Deutschland gespalten / Foto: ©Marco2811- fotolia.com

Der AXA Deutschland-Report 2017 zeigt, dass der Anteil der Berufstätigen, die über eine betriebliche Altersversorgung verfügen bzw. über berufsständische Versorgungswerke ihren Ruhestand absichern, regional sehr unterschiedlich verteilt ist.

Während in Rheinland-Pfalz 47 % der Berufstätigen entsprechend für das Alter vorsorgen, sind es in Sachsen-Anhalt lediglich 24 %. Ohnehin scheint diese Form der Altersvorsorge in den neuen Bundesländern weniger Akzeptanz zu finden als in den alten, denn nur Brandenburg und Thüringen liegen mit 35 % bzw. 37 % knapp über dem Bundesdurchschnitt von 34 %.

Das anstehende neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) kann daher vor allem in Bundesländern mit unterdurchschnittlichen Abdeckungen Wirkung entfalten. „Die Neuerungen können wirksam zur Lösung der Vorsorgeproblematik beitragen. Hierdurch wird die betriebliche Vorsorge vor allem für Geringverdiener attraktiver gestaltet”, ist Dr. Patrick Dahmen, Mitglied des Vorstands im AXA Konzern, überzeugt.

Insgesamt stehen die Deutschen der betrieblichen Altersvorsorge sehr positiv gegenüber. So gaben 74 % der Erwerbstätigen an, dass sie es für “sehr gut” oder “gut” halten würden, wenn der Staat die betriebliche Altersversorgung stärker fördert. Fast ebenso viele (73 %) finden es “sehr gut” oder “gut”, wenn eine automatische betriebliche Altersversorgung für Berufsanfänger eingeführt würde. (ahu)

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