“Unsere Solvenz bleibt stark”

Patrick Frost, CEO der Swiss Life Group / Foto: © Swiss Life

Die aktuellen Verwerfungen an den Finanzmärkten haben nur wenig Auswirkung auf die Finanzstärke von Swiss Life. Die aktuelle Corona-Pandemie hat jedoch Folgen für die bald stattfindende Generalversammlung.

Zum 1. Januar hatte die Swiss Life Group eine Swiss Solvency Test (SST)-Quote von ca. 200 % lag damit ca. 15 % über dem Vorjahreswertes. Aufgrund der aktuellen Verwerfungen an den Finanzmärkten sank die Quote jedoch zuletzt auf 175 %, liegt damit aber immer noch im oberen Drittel des Zielbandes von 140 % bis 190 %.

Im Rahmen ihrer kontinuierlichen Asset-Liability-Prozesse managt Swiss Life die Risiken des Kapitalmarktes. So verfügt der Versicherer über ein gut diversifiziertes Anlageportfolio mit hoher Bonität. Das Aktienportfolio ist abgesichert. Nachdem die Netto-Aktienquote Ende des vergangenen Jahr noch 4,1 % betrug, ist diese mittlerweile auf 2 % gesunken.

Bezüglich der versicherten Risiken hat Swiss Life ein ausgewogenes Portfolio von Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiken. Entsprechend sind die Verlustrisiken daraus überschaubar. Über die Auswirkungen an den Finanzmärkten sind für den Versicherer die größten Effekte sichtbar.

„Unterstützt durch unser diszipliniertes Asset-Liability-Management bleibt unsere Solvenz auch nach den jüngsten Verwerfungen im Kapitalmarkt stark. Wie alle anderen großen börsenkotierten Banken und Versicherungen in der Schweiz werden wir unser Aktienrückkaufsprogramm aussetzen und vorerst keine Aktien mehr zurückkaufen“, erläutert Swiss Life-CEO Patrick Frost.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Generalversammlung am 28. April ohne physische Teilnahme der Aktionäre statt. Wie bereits kommuniziert wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2019 eine Dividende von 20 Franken (ca. 18,80 Euro) pro Aktie vorschlagen. (ahu)