Trübe Aussichten in Japan

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Japans BIP schrumpfte im vierten Quartal stärker als erwartet um 0.6%. Dabei handelt es sich jedoch um eine teilweise Umkehr der sehr starken Drittquartalszahlen, die von 1.4% QoQ auf 1.7% QoQ nach oben korrigiert wurden, gibt das Researchteam der Schweizer Großbank Credit Suisse zu bedenken.

(fw/ah) “Im Jahr 2011 schrumpfte Japans Wirtschaftsleistung um 0.9% und reflektierte damit die Schäden der vom Erdbeben/Tsunami im ersten Quartal verursachten Schäden. Der Rückgang des BIP im vierten Quartal ergab sich aus der externen Nachfrage, da die Exporte stark um 3.1% QoQ fielen, während die Importe um 1% QoQ stiegen. Dagegen wuchs die Binnennachfrage weiter mit einem Anstieg des privaten Konsums um 0.3% QoQ und der Investitionen um 0.6% QoQ. Bislang gibt es keine klaren Anzeichen dafür, dass die Wiederaufbauaktivitäten die Investitionen ankurbeln: Investitionen für Wohnzwecke fielen um 0.8% QoQ. Diese Zahl folgt jedoch auf einen starken Anstieg um 4.5% QoQ im dritten Quartal. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass fiskalische Anreize der Wirtschaft in diesem Jahr Impulse geben, wobei die Risiken unserer Wachstumsprognose von 1.7% für das BIP 2012 eindeutig nach unten weisen.”

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