Trotz Höhen und Tiefen ein positives Ergebnis

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Wie SachsenFonds heute mitteilt, ist die Immobilie des Australien-Fonds I in Melbourne verkauft – deutlich über dem gutachterlichen Wert liegenden Preis. Und das trotz der anfänglichen Probleme des Fonds, die durch die Kapitalmarktkrise entstanden waren.

(fw) Die Gesellschafter erzielten im Durchschnitt einen Gesamtmittelrückfluss von 117 % (nach australischen Steuern) bezogen auf ihre Einlage. Anleger, die nur die spätere Kapitalerhöhung der Fondsgesellschaft gezeichnet hatten, sogar ein Gesamtergebnis von 163 %, so die Zahlen von SachsenFonds.

Mit dem Australien-Fonds I erlebten die Anleger einige Höhen und Tiefen der jüngeren Immobilien- und Kapitalmarktturbulenzen. Bereits wenige Jahre nach der Fondsauflegung im Jahr 2006 erfolgte eine erhebliche Abwertung der Immobilie durch die finanzierende Bank während der globalen Finanzkrise. Die Sanierung des Investments gelang dem Fondsmanagement sodann durch eine Kapitalerhöhung, bei der Anleger zusätzliches Eigenkapital in Höhe von AUD 23,4 Millionen in die Fondsgesellschaft einbrachten, was rund 33 % des ursprünglichen Fonds-Eigenkapitals entspricht. Obwohl die Neuvermietung von insgesamt rund 26.000 m² Bürofläche (62 % des Gesamtobjekts), anstehen, da der Hauptmieter KPMG den planmäßig auslaufenden Mietvertrag nicht verlängert, konnte SachsenFonds die Vermarktung des Objekts und den Verkauf zu einem Preis von AUD 277 Millionen abschließen.

„Dieser Erlös liegt um 10,8 % über dem aktuellen Gutachterwert in Höhe von AUD 250 Millionen und belegt eindrücklich die Werthaltigkeit der Immobilie, weitgehend unabhängig von der aktuellen Vermietung”, so Jürgen Göbel, Geschäftsführer von SachsenFonds „Trotz der bekannten Verwerfungen durch die Finanzkrise konnten wir für alle Anleger ein positives Ergebnis erwirtschaften. Gemessen an den zwischenzeitlich aufgetretenen Herausforderungen ist dies ein tolles Resultat und belegt unsere Leistungsfähigkeit“, betont Göbel.

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