TLG übertrifft Ziele

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TLG hat im vergangen Jahr operatives Ergebnis und Immobilienwert des Portfolios deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Damit wurden sowohl beim Börsengang 2014 formulierte Ziele als auch eigene Prognose übertroffen. Die Aktionären dürfen sich deshalb über eine Dividendenerhöhung freuen.

Gemäß den heute veröffentlichten Geschäftszahlen hat die TLG IMMOBILIEN AG im vergangenen Jahr ihre Funds from Operations (FFO) um 20,1 % auf 76,9 Mio. Euro gesteigert. Damit wurde die eigene Prognose übertroffen, die zunächst von FFO in Höhe von 72  -74 Mio. Euro ausging, dann aber im August auf 74- 76 Mio. Euro angehoben wurde. Grundlage für die massive Steigerung waren die weiterhin steigenden Mieterlöse, die 2016 insgesamt 140,5 Mio. Euro betrugen, 10,3 % mehr als im Vorjahr. Die kombinierte Jahresnettokaltmiete summierte sich auf 25,9 Mio. Euro.

Ebenfalls gesteigert wurde Immobilienwert des Portfolios, der nun 2,2 Mrd. Euro beträgt, 400 Mio. Euro mehr als Ende 2015. Somit wurde das beim Börsengang im Oktober 2014 ausgebeben Ziel, bis Ende 2017 beim Portfoliowert die 2 Mrd. Euro-Grenze zu knacken, bereits jetzt überschritten. Neben wertsteigernden Maßnahmen in den Immobilien und marktbedingten Wertsteigerungen trugen im Wesentlichen eine Reihen von Ankäufe dazu bei. Zu letzterem zählen u.a. die Akquisitionen (Kaufpreis: 160 Mio. Euro) zweier Büroobjekte in Frankfurt. Mit dieser Transaktion im Oktober vollzog die Gesellschaft den strategischen Markteintritt in das westliche Bundesgebiet. Insgesamt erwarb TLG im vergangen Jahr 16 Objekte für insgesamt 442,8 Mio. Euro. Mit 363,7 Mio. Euro entfiel der größte Anteil auf Büroimmobilien. Trotz der Ankäufe hat sich das Portfolio verkleinert und beinhaltet zum 31. Dezember 2016 nur noch 404 statt 418 Objekte ein Jahr zuvor.

Eine unwesentliche Veränderung gab es bei der Leerstandsquote des Portfolios, die im vergangen Jahr um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr stieg. Ebenfalls leicht zurückgegangen ist die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge, die nun nur noch 6,1 statt 6,5 Jahre beträgt. Gesteigert wurde hingegen der Net Asset Value, der am an Silvester 2016 bei 18,51 Euro je Aktie lag, 1,14 Euro mehr als 12 Monate zuvor.

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