Swiss Life steigert Ergebnis

Die Kennzahlen von UBS kennen hauptsächlich eine Richtung: nach oben / Foto: © ARochau - stock.adobe.com

Swiss Life konnte im ersten Halbjahr wesentliche Kennzahlen verbessern. Während der Heimatmarkt bezüglich der Prämieneinahmen etwas schwächelte, gab es in Frankreich viel Grund zur Freude. Auch das Drittkundengeschäft entwickelte sich positiv.  

Im ersten Halbjahr hat die Swiss Life-Gruppe den bereinigten Betriebsgewinn um 5 % auf 763 Mio. Schweizer Franken (ca. 667 Mio. Euro) gesteigert. Ebenfalls um 5 % gestiegen ist der Reingewinn, der im ersten Halbjahr bei 524 Mio. Franken (ca. 458 Mio. Euro) lag. Eine etwas deutlichere Steigerung gab es beim Fee-Ergebnis, das mit 222 Mio. Franken (ca. 194 Mio. Euro) 16 % über dem Vorjahreswert lag.

Wenig Veränderung im Anlagebereich

Gleich geblieben sind hingegen die direkten Anlageerträge, die wieder bei 2,2 Mrd. Franken (ca. 1,9 Mrd. Euro) lagen. Damit blieb auch die nicht annualisierte direkte Anlagerendite auf dem Vorjahreswert von 1,5 %. Da Swiss Life weniger Gewinne als im Vorjahr realisierte, sank die nicht annualisierte Nettoanlagerendite leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 %.

Verbesserung in allen Markteinheiten

Mit 425 Mio. Franken (ca. 371 Mio. Euro) lag das Segmentergebnis von Swiss Life Schweiz um 1 % über dem Vorjahreswert. Nur unwesentlich größer war die Steigerung bei Swiss Life International, wo das Segmentergebnis um 2 % auf 23 Mio. Euro gesteigert wurde. Swiss Life Frankreich (134 Mio. Euro) und Swiss Life Asset Managers (123 Mio. Franken, ca. 107 Mio. Euro) steigerten ihr Segmentergebnis jeweils um 7 %. Doppelt so stark war die Ergebnissteigerung bei Swiss Life Deutschland. Dieser Bereich erwirtschaftete 65 Mio. Euro, 15 % mehr als im Vorjahr. Die stärkste Steigerung hatte das Drittkundengeschäft zu verzeichnen, das mit 36 Mio. Franken (ca. 31 Mio. Euro) um 32 % über der Vorjahresperiode lag.

Mehr Fee-Geschäft

Die gruppenweiten Fee-Erträge stiegen um 6 % auf 681 Mio. Franken (ca. 595 Mio. Euro). Einen Rückgang gab es hingegen bei den Prämieneinahmen in lokaler Währung, die mit 10 Mrd. Franken (ca. 8,7 Mrd. Euro) ca. 1 % unter dem Wert der Vorjahresperiode lagen.

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