Swiss Life erreicht finanzielle Jahresziele

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Während die Fee-Ertäge der Swiss Life-Gruppe in den ersten neun Monaten dieses Jahres leicht gewachsen sind, ist bei den Prämieneinnahmen ein größerer Rückgang zu verzeichnen. Bei den direkten Anlageerträgen wurde das Vorjahresergebnis erreicht.

Die Swiss Life-Gruppe erzielte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres Fee-Erträge von insgesamt CHF 974 Millionen in lokaler Währung und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben insbesondere Swiss Life Asset Managers und die unabhängigen Beraterkanäle. Patrick Frost, CEO der Swiss Life Gruppe: “Erfreulich sind auch unsere anderen Fortschritte im Rahmen unseres Unternehmensprogramms „Swiss Life 2018“: Wir haben bereits die Hälfte der Kosteneinsparungen implementiert. Des Weiteren lag der Anteil nicht-traditioneller Produkte im Neugeschäft bei Prozent.”

Gleichzeitig gingen die gruppenweiten Prämieneinnahmen um neun Prozent auf CHF 13,4 Milliarden in lokaler Währung zurück. Die versicherungstechnischen Rückstellungen zugunsten der Versicherten erhöhten sich um zwei Prozent in lokaler Währung.

Swiss Life Asset Managers erzielte in den ersten drei Quartalen diesen Jahres im Geschäft mit Drittkunden Nettogeldzuflüsse von CHF 5,9 Milliarden. Nachdem Ende des letzten Jahres die für Drittkunden verwalteten Vermögen bei CHF 38,8 Milliarden lagen, betrugen sie zum 30. September CHF 46,2 Milliarden.

„Swiss Life konnte im dritten Quartal die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen”, sagt Patrick Frost. “Wir sind im für uns strategisch wichtigen Fee-Geschäft wiederum gewachsen und konnten trotz den anhaltend rauen Marktbedingungen die direkten Anlageerträge auf dem Niveau des Vorjahres halten. Wir sind damit weiterhin auf Kurs, um unsere finanziellen Ziele für 2016 zu erreichen.“

Geschäftsentwicklung in den ersten drei Quartalen

Im Heimmarkt Schweiz erzielte Swiss Life Prämieneinnahmen von CHF 8,2 Milliarden (Q3 2015: CHF 8,7 Milliarden), was einem Rückgang um sechs Prozent entspricht. Im gleichen Zeitraum stiegen die Erträge im Fee-Geschäft vor allem dank dem Wachstum bei Swiss Life Select und im Immobilienmaklergeschäft gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf CHF 177 Millionen (Q3 2015: CHF 144 Millionen). In Frankreich sanken die Prämieneinnahmen gegenüber der Vorjahresperiode in lokaler Währung um sechs Prozent auf CHF 3,3 Milliarden (Q3 2015: CHF 3,4 Milliarden). Die Fee-Erträge lagen aufgrund tieferer Bankkommissionen mit CHF 175 Millionen in lokaler Währung 7 Prozent unter dem Vorjahr (Q3 2015: CHF 183 Millionen). Swiss Life in Deutschland erzielte in den ersten neun
Monaten 2016 Prämieneinnahmen von CHF 905 Millionen (Q3 2015: CHF 930 Millionen), in lokaler Währung ein Rückgang von  fünf Prozent. Der Rückgang der Fee-Erträge in lokaler Währung von zwei Prozent auf CHF 259 Millionen (Q3 2015: CHF 258 Millionen) ist auf das Versicherungsgeschäft zurückzuführen; die Fee-Erträge in den Endkundenvertrieben stiegen gleichzeitig in lokaler Währung um fünf Prozent. Die Markteinheit International verzeichnete in lokaler Währung einen Prämienrückgang um 40 Prozent auf CHF 1,0 Milliarden (Q3 2015: CHF 1,6 Milliarden). Die Fee-Erträge lagen mit CHF 161 Millionen in lokaler Währung fünf Prozent unter der Vorjahresperiode (Q3 2015: CHF 164 Millionen); bereinigt um Wechselkurseffekte beim britischen Pfund entspricht dies einem Rückgang um ein Prozent.

Swiss Life Asset Managers verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2016 im Geschäft mit Drittkunden Nettoneugeldzuflüsse von CHF 5,9 Milliarden. Damit erhöhten sich die für Drittkunden verwalteten Vermögen per 30. September 2016 auf CHF 46,2 Milliarden (Jahresende 2015: CHF 38,8 Milliarden). Swiss Life Asset Managers erzielte in den ersten neun Monaten insgesamt Fee-Erträge von CHF 422 Millionen (Q3 2015: CHF 388 Millionen), was einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 8 Prozent in lokaler Währung entspricht.

Anlageerträge und Solvenz

Swiss Life erzielte in den ersten neun Monaten 2016 direkte Anlageerträge in der Höhe von CHF 3.266 Millionen und erreichte damit das Vorjahresniveau (Q3 2015: CHF 3.253 Millionen). Die nicht annualisierte direkte Anlagerendite kam damit per 30. September 2016 auf 2,2 Prozent zu stehen (Q3 2015: 2,3 Prozent); die nicht annualisierte Nettoanlagerendite betrug in den ersten neun Monaten 2,3 Prozent (Q3 2015: 2,6%). Swiss Life erwartet, dass die Nettoanlagerendite in diesem Geschäftsjahr bei rund 3 Prozent liegt. Die SST-Quote (auf Basis des mit Auflagen genehmigten internen Modells) lag am 30. September über 140 Prozent. (ah)

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