Studie zu Dunkelverarbeitung

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Swiss Post Solutions hat bei den Versicherungsforen Leipzig eine Studie zur Dunkelverarbeitung in deutschen Versicherungsunternehmen in Auftrag gegeben. Die auf das Schadensmanagement konzentrierte Studie identifiziert Best Practices und hat zum Ziel, die durch den Einsatz von Automatisierungslösungen zu erwartenden Auswirkungen hinsichtlich Effizienz -und Qualitätsverbesserungen aufzuzeigen. Außerdem sollen die kritischen Erfolgsfaktoren für eine zügige Implementierung beschrieben werden.

 „Die Branche spricht schon seit Jahren darüber, dass Automatisierung große Chancen für die Versicherungswirtschaft bietet – nicht nur im Hinblick auf die Senkung von Prozesskosten, sondern auch zur schnelleren Bearbeitung von Kundenanliegen und zur Verbesserung der Qualität. Aber es gibt bis heute keine verlässlichen Daten darüber, an welchen Stellen heute schon erfolgreich automatisiert wird, welche Prozesse aktuell das grösste Potenzial bieten und wie die Automatisierung in Angriff genommen wird“, sagt Christian Ott, Director Global Solution Design Insurance bei SPS. „Diese mangelnde Transparenz erschwert viele Investitionsentscheidungen, da es kaum Vergleichsdaten aus der Branche gibt. Das wollen wir ändern.“

„Wir wollen nicht nur das Potenzial für den möglichen Grad der Automatisierung der verschiedenen Teilschritte im Schadenprozess ausloten, sondern auch die Potenziale in einzelnen Branchen und Schadenarten ermitteln“, so Ott weiter. Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft bearbeiten die deutschen Versicherer allein in der Wohngebäudeversicherung über 2 Mio. Schäden jährlich – mit einer durchschnittlichen Leistungssumme von nicht einmal 2.000 Euro. Hinzu kommen nochmal ca. 1 Mio. Schäden jährlich in der Hausratversicherung.

Die Veröffentlichung der Studienergebnisse ist nächsten Monat vorgesehen. (ahu)

www.swisspostsolutions.com