Studie: Wer Homeoffice macht, arbeitet mehr als Präsenz-Angestellte

Aus der neuen Studie der Hans-Böckler Stiftung geht hervor, dass Mitarbeiter von zu Hause mehr Überstunden machen. Dafür wurden rund 30 tausend Mitarbeiter befragt und das Thema findet nun auch Anklang in der Politik.

Angestellte mit flexiblen Arbeitszeiten, die von zu Hause aus arbeiten, machen mehr Überstunden als solche, die in der Firma sind. Dies wurde von der Hans-Böckler Stiftung in einer Studie geprüft, in der rund 30 Tausend Arbeiter befragt wurden.

Im Schnitt kommen Männer pro Woche auf 4 Überstunden pro Woche und Frauen auf etwa eine. Diese flexiblen Arbeitszeiten werden von Müttern häufig dafür verwendet, um sich um ihre Kinder zu kümmern, Männer hingegen um zu arbeiten.

Dies hat auch Anklang in der Politik gefunden, die SPD fordert nun eine rechtliche Regelung auf Heimarbeit, stößt damit allerdings auf großen Widerstand von der Union und den Arbeitgebern.