Studie: Versicherer zu wenig hilfsbereit

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Viele Vermittler wünschen sich von den Versicherungen mehr Unterstützung bei der Schadensprävention. Auch bei der Schadensregulierung besteht noch Nachholbedarf.

Viele Vermittler unterstützen ihre Kunden im Schadensfall bei der Regulierung. So gaben in der aktuellen Studie „AssCompact TRENDS IV/2018“ 86 % der Befragten an, dass sie Schadensregulierung zu ihrem Aufgabenbereich zählen würden. 74 % sehen die Schadensregulierung als gemeinsame Aufgabe von Vermittler und Versicherer. Gerade einmal jeder 20. Vermittler meint, dass die Schadensregulierung nur in den Aufgabenbereich des Versicherers falle.

Bei der Schadensregulierung legen Vermittler vor allem Fachkompetenz, Erreichbarkeit und rasche Reaktionszeiten auf Seiten der Versicherer wert. Die bei vielen Tarifen zu findenden Assistance-Leistungen werden von den Vermittlern hingegen als weniger wichtig eingestuft. Die am häufigsten bemängelten Faktoren sind schlechte Erreichbarkeit der Versicherer und eine zu lange Regulierungsdauer.

Versicherer sorgen zu wenig für Schäden vor

Die moderne Technik bietet vielfältige Möglichkeiten, Probleme frühzeitig zu erkennen und Schäden so vorzeitig zu vermeiden – mit positivem Nutzen für Versicherungen, Versicherte, das Versicherungskollektiv und auch die Vermittler. Nach Meinung letzterer ist dieses Thema bei vielen Versicherungen noch ausbaufähig. So gaben 46 % der Vermittler an, dass sie nach einem Schadensfall eine Nachbetrachtung zur zukünftigen Schadensverhütung anbieten würden. Jedoch sind mehr als 90 % von diesen weniger zufrieden oder sogar unzufrieden mit den Tipps, die sie dazu von den Versicherern erhalten. (ahu)

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