Studie: Rabattschlachten kennen nur Verlierer

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Regionalbanken sind die Gewinner der Krise. Ihr Geschäftsmodell hat sich als Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschland erwiesen. Eine Kurzbefragung der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners zeigt jedoch: Top-Manager der Regionalbanken sehen enormen Handlungsbedarf, um kundenorientiert und profitabel zu wachsen.

(fw/ah) Laut Befragung verunsichern der Wettbewerbsdruck bei klassischen Bankprodukten, neue gesetzliche Bestimmungen und Geschäftsansätze die Entscheider im Preismanagement. Gleichzeitig bemängelt über die Hälfte der Banker die Professionalität des Preisfindungsprozesses im eigenen Haus. “Ein kritischer Zustand”, findet Dr. Georg Wübker, Partner und Bankingexperte bei Simon-Kucher, denn “konsequentes Preismanagement ermöglicht richtige Preisentscheidungen und überdurchschnittliche Ertragssteigerungen”.

Die Margen vieler regionaler Bankinstitute sind bedroht. Vor allem bei Tagesgeld- und Baufinanzierungsangeboten sowie dem klassischen Privatgirokonto befinden sich rund 80 Prozent der Befragten bereits im Preiskrieg. Um den Preisdruck zu mildern, kämpfen Banken mit Rabatten und Sonderkonditionen. Davor warnt Wübker: “Banken müssen Preiskriege verhindern, sonst verkommt ihr Institut zu einem Ramschladen.”

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