Studie: Nachholbedarf beim Social Media

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Es ist nicht das Schlechteste, Vorbildern nachzueifern. Die deutschen Versicherer sollten beim Social Media mal bei ihren amerikanischen Mitbewerbern schauen, wie diese mit dem Thema umgehen. Zu diesem Fazit kommt die Studie der Attensity Europe GmbH. Die von Prof. Hendrick Speck durchgeführte Untersuchung beschäftigte sich mit der Frage, wie deutsche Versicherungsunternehmen ihre Social Media-Aktivitäten gestalten und wo Optimierungsbedarf besteht. Im Fokus standen die 100 größten deutschen Assekuranzen.

(fw/ck) Bis die deutschen Versicherer den Standard beim Social Media ihrer US-amerikanischen Mitbewerber erreichen, werden noch vier bis fünf Jahre ins Land gehen. Das hinterher hinken begründen die Wissenschaftler u.a. mit der fehlenden Strategie im Umgang mit Social Media. Die deutschen Versicherer agieren zwar in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co., dass Engagement wird allerdings dadurch ausgebremst, dass oftmals ein Verantwortlicher für das Thema fehlt. Dies geht dann Hand in Hand mit fehlenden Konzepten und einem meist zu geringen Budget.
Der Mangel an Standards zeigt sich auch bei unübersichtlichen Auftritten in den sozialen Netzwerken oder in Kommunikationskanälen.
Bisher sehen deutsche Versicherer Social Media in erster Linie als Option der Kundengewinnung und Vertriebsunterstützung. Die Möglichkeiten der Kostenstruktur, Skalierbarkeit, Best Practices und Support werden dagegen außer Acht gelassen. Auch der Aspekt der Neukundengewinnung via sozialer Netzwerke wird häufig übersehen.

www.attensity.de