Studie: Im Bewusstsein deutscher Anleger tut sich etwas

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Der britische Vermögensverwalter Schroders hat zum widerholten Mal in Folge zusammen mit der GfK eine Studie zum Anlageverhalten der deutschen Privatanleger durchgeführt. Das Schroders Investmentbarometer belegt, dass die Mehrheit der befragten Deutschen ein Auseinanderbrechen der Eurozone als größtes Risiko für internationale Kapitalanlagen sieht.

(fw/ah) Deutschland als alleiniger Anlagehafen gerät bei den Investoren etwas aus dem Fokus. China kristallisiert sich unter den Befragten als ökonomische Supermacht von morgen heraus. Allerdings geht dies nicht einher mit der Bereitschaft, noch in diesem Jahr in die ökonomische Supermacht von morgen zu investieren. Nur jeder Fünfte plant noch in diesem Jahr in China anzulegen. Privatanleger sind sich der Gefahren an den Kapitalmärkten zwar bewusst, ziehen aber nicht die richtigen Konsequenzen, kommentiert Achim Küssner, Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH die Studie.

Das Thema Diversifikation ist und bleibt auch in den kommenden zwei Jahren spannend. noch 58 Prozent der Studienteilnehmer sehen Deutschland in den kommenden 24 Monaten als ihr Anlageziel Nummer 1 – das ist ein bemerkenswerter Rückgang von 14 Prozent. Im vergangenen Jahr haben die in der Studie befragten Privatanleger trotz der Probleme der Eurozone ihre Investitionen in Europa aufgestockt. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) ist dort nun überwiegend investiert. Doch für die zukünftige Investitionsplanung wird auch Europa künftig Einbußen hinnehmen müssen: Nur noch 28 Prozent planen, Investitionen im europäischen Ausland im Verlauf der kommenden zwei Jahre zu tätigen. Dieses Ergebnis liegt vor allem an der Euro-Krise, die den Anlegern Sorgen bereitet. 43,2 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen im Auseinanderbrechen der Eurozone das derzeit größte Risiko für Kapitalanlagen. Dieser Wert hat sich seit dem letzten Jahr mehr als verdoppelt.

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