Studie: Global verwaltetes Vermögen knapp über Rekordjahr 2007

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Im vergangenen Jahr stieg der Wert der weltweit von Asset-Managern verwalteten Vermögenswerte um 8 Prozent auf 56,4 Billionen US-Dollar. Damit wurde das 12-prozentige Wachstum aus dem Jahr 2009 fortgesetzt und der 2007 erzielte Rekordwert im verwalteten Vermögen von 56,2 Billionen US-Dollar übertroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der BCG Group.

(fw/ah) Stärker noch als im Jahr 2009 profitierten verwaltete Vermögen (Assets under Managment, AuM) von der anhaltenden Erholung der Kapitalmärkte. Die Nettomittelzuflüsse fielen 2010 mit 0,5 Prozent weiterhin gering aus. Während die AuM in Europa und den USA im Durchschnitt um 7 bzw. 8,5 Prozent zulegten, verzeichnete Lateinamerika mit 18 Prozent das stärkste AuM-Wachstum. Japan und Australien hatten einen Zuwachs von kombiniert 2 Prozent. Die übrigen asiatischen Märkte wuchsen mit 11 Prozent langsamer als vor der Finanzkrise. In Deutschland verwalteten Asset-Manager im Jahr 2010 Anlagen in Höhe von 2,2 Billionen US-Dollar.

Aufgrund der positiven Kapitalmarktentwicklung im vergangenen Jahr sowie einer Verschiebung der Asset-Struktur, z.B. erhöhte Zuflüsse in Anlagen in Asien und anderen Emerging Markets, stieg die Profitabilität bei den untersuchten Asset-Managern insgesamt. Die Nettoertragsmarge verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme von 29,0 auf 29,8 Basispunkte.

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