Studie: Eigenheim und Gold neue Favoriten bei der Altersvorsorge

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Die Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2011/2012“ zeigt die aktuelle Entwicklung bei der gesetzlichen und privaten Altersvorsorge der Bundesbürger. Das Institut für Demoskopie Allensbach trägt hierzu Daten und Fakten zusammen und präsentiert zusammen mit der Postbank die Trends.

(fw/ck) Laut der Studie sorgt sich jeder zweite Deutsche, dass seine Altersvorsorge durch die hohe Verschuldung in den Euro-Ländern auch in Mitleidenschaft gezogen wird. Vor allem betrifft dies die Furcht vor einer Inflation, “durch die eigene Ersparnisse für die Altersvorsorge entwertet würden.” Doch 3 von 10 Befragten sorgen sich auch, dass dem deutschen Staat durch hohe Zahlungen für andere EU-Länder das Geld für die staatliche Rente knapp wird, heißt es in der Studie. Die Folge ist, dass viele den Sinn einer privaten Altersvorsorge in Frage stellen.
43 % aller Berufstätigen fragen sich, “welche private Anlageform überhaupt noch Sinn macht”. Mehr als ein Drittel hat inzwischen “stärkere Zweifel an der Sicherheit der privaten Altersvorsorge”. Trotz allem bleibt die eigene Immobilie klarer Favorit bei der privaten Altersvorsorge. 34 % der Berufstätigen planen den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie in den kommenden Jahren, 2010 lag dieser Wert noch bei 23 %. Unter den jungen Berufstätigen springt der Anteil auf 26 %. Beide Ergebnisse sind Rekordwerte seit Beginn der Messungen im Rahmen der Postbank-Studie in 2003. Gerade junge Berufstätige peilen diese Art der Altersvorsorge an. Fast jeder Dritte von ihnen gibt an, im Alter voraussichtlich eine eigene Immobilie zu haben. 71 % sehen halten das Eigenheim als “besonders sichere Anlageform”. Immer stärker in den Fokus als mögliche Altersvorsorgeform rückt auch der Ankauf von Gold. Jeder dritte Deutsche nennt nun schon das Edelmetall in Form von Barren oder Münzen als “besonders sichere Vorsorgeform”. Im Vorjahr war es noch jeder Vierte. Aktuell liegt Gold bei der Sicherheits-Einstufung bspw. bereits vor einer privat abgeschlossenen Riester-Rente, Festgeldanlagen und Aktienkäufen, so ein Ergebnis der Postbank-Studie.

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