Betriebliche Altersversorgung – was ist, was kommt

Foto: © oxie99 - fotolia.com

Das Deutsche Kompetenznetzwerk betriebliche Altersversorgung eG (DK bAV) lädt am 27. Oktober 2016 zu seiner Jahreskonferenz nach Würzburg ein. Das Thema der Veranstaltung lautet: „Strategiewechsel in der bAV – was ist, was kommt. Was bAV-Berater wissen sollten.“

(fw/rm) Die Veranstaltung richtet sich an bAV-Spezialisten der Berufsgruppen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rentenberater, Aktuare, Versicherungsmakler, Finanzdienstleister, Rechtsanwälte, Personalentscheider und Unternehmer. Den Rahmen der Jahreskonferenz bilden aktuelle politische und wirtschaftliche Eckpunkte: die Absicht der Bundesregierung, die private und betriebliche Altersvorsorge zu stärken und die anhaltende Niedrigzinsphase, die weiterhin Druck auf die Garantieverpflichtungen der Lebensversicherer ausübt. Zu den Gastrednern gehört der Wirtschaftswissenschaftler Professor Dr. Dirk Kiesewetter, unter dessen Federführung das vom Bundesministerium der Finanzen beauftragte Gutachten der anstehenden bAV-Reform entstanden ist. Prof. Kiesewetter wird zum Reformbedarf der bAV vor dem Hintergrund der aktuellen Gesetzesinitiativen berichten. Dr. Peter Doetsch, Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter und Wirtschaftsmediator, wird zu Haftungsaspekten für Arbeitgeber vortragen und Strategien vorstellen, wie mit noch zu erdienenden Anwartschaften (Future Service) verfahren werden kann. Rudolf Hausmann, Betriebswirt und erfahrener Berater von Tarifparteien in arbeitsrechtlichen Fragen zur bAV, wird zukunftsweisende Konzepte zu tarifvertraglichen Möglichkeiten entwickeln, in die Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen eingebunden werden. In einer Podiumsdiskussion gehen Experten der Frage nach, ob die Unternehmen ihre bAV-Programme der aktuellen Kapitalmarktsituation angepasst haben und den neuesten Rechtsvorschriften genügen. Darüber hinaus erläutern die Referenten dem Fachpublikum an einem Beispiel, wie ein Expertenteam auf der Basis eines Muster-Projektplanes, eine Lösung erarbeitet, die alle erforderlichen Disziplinen berücksichtigt. Diese Vorgehensweise lässt sich auf Unternehmen jeder Größe übertragen. Dieses Vorgehen spiegelt den genossenschaftlichen Ansatz des DK bAV wider. “Denn im Netzwerk können wir für unsere Mandanten weit mehr erreichen, als jeder einzelne dazu in der Lage wäre”, sagt Andreas Jakob, Vorstand des DK bAV. www.dkbav.de