Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit unternehmerischer Tätigkeiten

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Digitalisierung bedeutet grundsätzlich, dass analoge Abläufe in digitale Form gebracht werden. Dahinter steckt aber mehr: In erster Linie soll durch solche Prozesse die Effizienz von Unternehmen gesteigert werden. Im Kern steckt dahinter das Ziel, einzelne Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass für ihre Erledigung möglichst wenige Ressourcen benötigt werden. Das sorgt für einen optimalen Arbeitsfluss und sichert den langfristigen Erfolg eines Unternehmens. Während größere Betriebe schon seit längerem damit arbeiten, sind sogenannte ERP-Systeme jetzt zunehmend auch in kleineren und mittelständischen Unternehmen im Kommen.

Was bringen ERP-Systeme?

Mit dem Kauf einer solchen Software soll genau das gewährleistet werden: Ein Programm bildet alle Geschäftsbereiche eines Betriebs ab und sorgt somit für umfassenden Überblick über sämtliche Ressourcen sowie Prozesse. Es hilft dabei, Effizienz und Nachhaltigkeit zu steigern, indem sich damit beispielsweise folgende Abteilungen organisieren lassen:

  • Produktion
  • Marketing
  • Controlling
  • Vertrieb
  • Lager und Logistik
  • Personalwesen

Gut zu wissen: ERP-Systeme unterscheiden sich in ihrem Leistungsumfang. Das bietet Verantwortlichen die Möglichkeit, optimal zur Branche oder Betriebsgröße passende Programme zu kaufen. Wer sich vor der Auswahl einer geeigneten Lösung näher über die Merkmale einer ERP-Software informieren möchte, sollte in diesem ausführlichen Ratgeber nachlesen.

Alle Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens können bei Bedarf auf die verschiedenen Funktionsbereiche zugreifen. Einzelne Abteilungen sind somit hervorragend miteinander vernetzt – beste Voraussetzungen für einen einwandfreien Informationsfluss und damit optimal organisierte Arbeitsabläufe.

  • ERP-Software gibt es für Windows-Rechner ebenso wie für Geräte mit OS X-Betriebssystem
  • Mit Cloud-Lösungen haben Mitarbeiter von jedem beliebigen Ort aus Zugriff auf relevante Daten. Sie können damit die Möglichkeit von Home-Office nutzen oder während der Wartezeiten in Bus oder Bahn arbeiten. Auch eine Vernetzung von Betrieben mit weltweiten Standorten funktioniert so problemlos: Mitarbeiter auf der ganzen Welt können über das System gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Beim Kunden vor Ort haben Nutzer über den Laptop oder das Tablet direkten Zugriff auf benötigte Daten. Beispiel: Ein Kunde möchte ein bestimmtes Produkt ordern. Mitarbeiter können noch während des Kundenkontaktes prüfen, inwieweit das Produkt vorrätig ist, bis wann es lieferbar ist und den Bestellvorgang direkt ausführen. Das sorgt für einen reibungslosen und schnellen Ablauf sowie hohe Kundenzufriedenheit.

¢ ERP-Systeme verwalten alle Ressourcen eines Unternehmens zentral. Somit sind sämtliche Prozesse und Arbeitsabläufe perfekt aufeinander abgestimmt. Das sichert den Erfolg und damit die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Was können Unternehmer noch für den Erfolg tun?

Zufriedene Mitarbeiter bringen bessere Leistung. Es klingt eigentlich so banal und doch ist etwas Wahres daran: Eine der wesentlichen Voraussetzungen für motivierte Mitarbeiter ist eine positive Stimmung am Arbeitsplatz. Bestimmte motivierende Maßnahmen schaffen ein gutes Arbeitsklima und sorgen dafür, dass Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben:

  • Im Sinne der Work-Life-Balance ist es Angestellten zunehmend wichtig, dass Berufs- und Privatleben miteinander im Einklang stehen. Konkret kann das beispielsweise durch Maßnahmen umgesetzt werden wie die Möglichkeit zum Home-Office oder flexiblen Arbeitszeit-Modellen.
  • Mitarbeiter halten ihre Motivation aufrecht, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre erbrachten Leistungen wertgeschätzt werden. In der Praxis gelingt das zum Beispiel durch monetäre Anerkennungen wie Gehaltserhöhungen oder erfolgsabhängige Prämien.
  • Fort- und Weiterbildungen schaffen für Mitarbeiter neue Perspektiven. Sie bilden sich in einem Gebiet weiter, das sie vielleicht besonders interessiert oder optimal zu ihren Arbeitsanforderungen passt. Das motiviert. Aber nicht nur das: Weiterbildungen kommen nicht nur dem Einzelnen zugute sondern dem gesamten Unternehmen. Qualifizierte Mitarbeiter setzen erlerntes Know-how direkt im Betrieb um. Hier gilt es zum einen, attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote direkt im Unternehmen bereitzustellen. Zum anderen sollten Vorgesetzte ebenso offen sein für Mitarbeiter, die von sich aus externe Qualifizierungsmaßnahmen anstreben.

ERP-Systeme sorgen für einen optimalen organisatorischen Ablauf innerhalb des Betriebs und damit für zufriedene Kunden. Unerlässlich sind allerdings leistungsstarke Mitarbeiter. Auch diese Ressource will also im Blick behalten und optimal gemanagt sein. Denn Studien belegen: Die Zufriedenheit der Mitarbeiter korreliert mit dem Unternehmensumsatz.