Stagnierende Preise bei Eigentumswohnungen

Die Preisdynamik bei Eigentumswohnungen scheint vorerst gebremst / Foto: © Finkenherd - stock.adobe.com

Bei Eigentumswohnungen war im vergangenen Monat eine abgeschwächte Preisdynamik auszumachen. Dennoch hat diese Immobilienklasse im Jahresvergleich preislich am stärksten zugelegt.

Im Dezember 2017 sind die Preise für Wohnimmobilien weiter leicht angestiegen. So erhöhte sich der Gesamtindex des EUROPACE Hauspreis-Index (EPX) um 0,42 % gegenüber dem Vormonat und liegt nun bei 142,81. Zum Anstieg hat fast ausschließlich die Preisentwicklung von Ein- und Zweifamilienhäusern beigetragen. So wurden Neubauten im Vergleich zu November um 0,77 % teurer, Bestandshäuser verteuerten sich um 0,49 %. Bei Eigentumswohnungen fielen die Preise hingegen minimal um 0,01 %.

Trotz der schwachen Preisentwicklung im letzten Monat haben Wohnungen mit 6,18 % den stärksten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser wurden binnen zwölf Monaten um 4,69 % teurer, Neubauhäuser um 3,38 %. Insgesamt erhöhte sich der EPX-Gesamtindex binnen Jahresfrist um 4,71 %.

„Insgesamt hat sich die Preisentwicklung bezogen auf den Querschnitt der Preise für Wohnimmobilien in ganz Deutschland etwas beruhigt. Kurzfristige Schwankungen wird es immer geben, aber sie sind geringer geworden“, kommentiert Stefan Kennerknecht, Vorstand der EUROPACE AG. „Der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt inzwischen im Bundesdurchschnitt bei unter 5 %. Das ist eine gesunde Entwicklung, und wir gehen davon aus, dass es in diesem Stile weitergeht. In Metropolregionen wird es aber natürlich auch weiterhin Ausreißer nach oben geben.“ (ahu)

www.europace.de