So geht JDC mit der Storno-Problematik um

Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group / Foto: © JDC Group

Aufgrund der Corona-Krise kann es sein, dass viele Kunden aufgrund von Liquiditätsproblemen ihre Versicherungsabschlüsse stornieren. Wie JDC mit dieser Problematik umgeht, erklärt CEO Dr. Sebastian Grabmaier.

„Wir sind mit allen Versicherern im Gespräch, um pragmatische Stornolösungen zu finden, wenn Kunden aufgrund der Corona-Krise und Liquiditätsschwierigkeiten ihre LV-Verträge beitragsfrei stellen oder kündigen und Sie dann eventuell Provision zurückzahlen müssen.

Das klappt bisher sehr gut, was wir an ersten konkreten Maßnahmen sehen. Kurz zusammengefasst erlauben die Versicherer schnellere und unbürokratische Stundungen der Beiträge, die normalerweise nur möglich sind, wenn der Kunde bestimmte Voraussetzungen erfüllt.

Durch die Stundung der Beiträge besteht der Vertrag erstmal bei vollem Versicherungsschutz weiter und es erfolgt erstmal keine Rückbelastung der Provision. Wenn der Kunde nach Ablauf des Stundungszeitraums die Beitragszahlung wieder in gleicher Höhe aufnimmt, erfolgt auch dann keine Stornobuchung. Zahlt der Kunde allerdings nach Ablauf des Stundungszeitraums keine oder nur reduzierte Beiträge, wird auch ein entsprechendes Storno fällig.

Durch die zuvor beschriebene Regelung ist die in Haftung stehende Provision erstmal für die nächsten Monate sicher. Wir hoffen ja alle, dass die Corona-Krise zügig vorbeigeht und die Kunden dann wieder die normale Beitragszahlung aufnehmen. Details zu den einzelnen Regelungen der Versicherer stellen wir über unser Beraterportal World of Finance laufend aktualisiert zur Verfügung.

Darüber hinaus unterstützen wir unsere angebundenen Vermittler mit umfangreichen Online-Beratungslösungen, um proaktiv auf Kunden zugehen zu können und Stornos vorab zu vermeiden. Mehr dazu erfahren.” (ahu)