Skalierung von Unternehmen – Businessberatung unterstützt auf dem Weg zum Erfolg

Oscar Karem, Foto: © oscarkarem.com

Skalierung von Unternehmen ist für alle Gründer:innen und auch für die, die ein schon bestehendes Unternehmen kaufen möchten, interessant. In betriebswirtschaftlicher Hinsicht heißt Skalierung, dass ein Unternehmen wächst, ohne zu diesem Zweck größere Investitionen zu tätigen oder höhere Fixkosten in Kauf nehmen zu müssen. Die Folge sind steigende Umsätze und Gewinne. Den Begriff könnte man auch als Expansionsfähigkeit von Geschäftsmodellen definieren.

2022 war für Unternehmen eine Herausforderung

Die Gesamtsituation des Jahres 2022 war für jedes Unternehmen eine große Herausforderung. Die Folge waren ausbleibende Umsätze, daraus resultierende finanzielle Engpässe und sinkende Budgets für Investitionen. Als besonders große Herausforderung erwies sich in dieser Situation die Wachstumsgenerierung. Damals wie heute ist es wichtig, auf bestimmte Aspekte zu achten, durch deren Berücksichtigung eine Skalierung auch in einem schwierigen Umfeld durchaus möglich ist.

Auf das Mindset kommt es an

Die wichtigste Voraussetzung zur Skalierung von Unternehmen ist ein entsprechendes Mindset. Nur wer von Beginn an skaliert denkt, ist in der Lage, für ein selbstgegründetes oder gekauftes Unternehmen Ziele zu definieren. Auch Oscar Karem, einer der gefragtesten Business-Mentoren, der schon mehr als 2.000 Gründungen erfolgreich begleitet hat, weiß um die Bedeutung des richtigen Mindsets. Er ist der Auffassung, dass es fundamental ist, dass ein Gründer oder Unternehmenskäufer zuerst sein Potenzial prüft sowie seine eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Stärken analysiert. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse kann er ein Business gründen oder kaufen, skalieren und letztlich zum gewünschten Erfolg führen.

Bewertung von Markt und Geschäftsmodell

Um Wachstum zu ermöglichen, ist es zunächst wichtig, das Geschäftsmodell und den Marktzu bewerten. Durch die Analyse der Marktbedingungen und das Erstellen von Umsatzprognosen lassen sich potenziell notwendige Expansionskosten ermitteln. Ebenso wichtig ist die Berechnung des sogenannten CPA (Cost per Action) und des Kundenwerts, also der Kosten, die man für die Gewinnung eines Kunden aufwenden muss und diedurchschnittliche Marge. Wenn man beide Werte einander gegenüberstellt, erhält man den Gewinn, den man mit jedem Kunden/jeder Kundin erzielen kann. Anhand solcher Zahlen zeigt sich, ob eine Skalierung überhaupt möglich ist. Hierzu sagt Experte Oscar Karem: Wenn ein Unternehmen sein Umsatzvolumen steigert, ist es eine Herausforderung, das Effizienz- und Rentabilitätsniveau beizubehalten oder zu erhöhen. Das Wachstum erfordert jedoch, dass genau diese Niveaus beibehalten oder erhöht werden, um die Stabilität des Unternehmens zu gewährleisten. Unternehmen sollten daher eine skalierbare Infrastruktur schaffen, um den Zeitpunkt des Wachstums vorwegzunehmen.

Prozessunterteilung hilft bei der Skalierung

Um eine Gründung oder ein erworbenes Unternehmen skalieren zu können, muss die Struktur stimmen oder zumindest veränderbar sein. Daher ist es wichtig, unternehmensinterne, bisher groß angelegte Prozesse in kleinere, standardisierte zu zerlegen, die dann leichter replizierbar und für steigende Verkaufszahlen und wachsende Umsätze existenziell sind. Oscar Karem, der selbst seit 2004 erfolgreicher Seriengründer ist, bezeichnet eine solche Denkweise als Standardisierung und sieht sie als Voraussetzung für eine erfolgreiche Skalierung von Unternehmen.

Skalierung auf Basis von Nachhaltigkeitskriterien

Das Thema Nachhaltigkeit wird für viele Verbraucher:innen immer wichtiger. Letztlich gilt eszu prüfen, inwieweit ein Unternehmen auch bei höheren Herstellungskosten aufgrund umweltfreundlicher Produktionsanlagen in der Lage ist, Wachstum zu generieren. Es ist zu klären, wie sich höhere Kosten, die durch die Verwendung höherwertiger, weil nachhaltig hergestellter Materialien oder umweltschonend gewonnener Rohstoffe ergeben, kompensiert werden können. Es geht also um das Finden von Möglichkeiten, Umsatz und Gewinn zu steigern und gleichzeitig nachhaltig zu bleiben.