Schönster Mann Potsdams wieder da

Foto: © Stefan Dauth

Herkules krönt wieder den westlichen Kopfbau des Potsdamer Stadtschlosses. Thamm Immobilien übernahm die Restaurierungskosten für die Herkules-Figur Berlin.

(fw/rm) Mit einer Zeremonie nahm gestern Herkules auf dem westlichen Kopfbau des Stadtschlosses seinen angestammten Platz ein. Die Restaurierungskosten in Höhe von 30.000 Euro für die Sandsteinfigur aus dem 18. Jahrhundert spendete die Berliner Gesellschaft für Grundbesitz Thamm & Partner Gmb. Die Originalskulptur des überlebensgroßen Herkules stammt von Johann Matthias Gottlieb Heymüller. „Für mich ist nun der schönste Mann Potsdams an seinen Platz zurückgekehrt“, sagt Angela Thamm, die geschäftsführende Gesellschafterin von Thamm & Partner. „Unser vorrangiges Geschäftsfeld ist die Sanierung von Denkmalimmobilien. Dafür schlägt unser Herz. Deshalb haben wir dem Verein Potsdamer Stadtschloss e. V., dessen damaliger Vertreter Dr. Joachim Kuke die erforderlichen Mäzene akquirierte, gern mit unserer Spende ermöglicht, eine der wichtigen Attika-Figuren des Knobelsdorffschen Schlosses restaurieren zu lassen.“ Rumpf und Teile der Beine von Herkules lagerten vor der Restaurierung im Depot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und waren recht gut erhalten. „Die Restauratoren Andreas Klein und Kai Rötger haben eine ausgezeichnete Arbeit abgeliefert“, lobt Angela Thamm. Es gehörten viele Schritte dazu, die Statue hochwertig zu restaurieren: Nach der Reinigung der Sandsteinfigur und der Zugabe von Bindemittel an absandenden Stellen folgte das Vernadeln von Rissen und Installieren von Edelstahlstäben, um die Figur zu stabilisieren. Fehlstellen wurden mit mineralischem Ergänzungsmittel geschlossen. Erst dann konnte die Hauptaufgabe bewältigt werden: Kopf, Arme und Draperie wurden nach historischen Fotos neu hergestellt und der Figur angefügt. Zuletzt wurden Farbunterschiede ausgeglichen. www.thammimmobilien.de