Saxo-Bank: Gold und Silber im Juli bei Anlegern gefragt

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In der ersten Julihälfte erholten sich die Rohstoffe von den starken Ausverkäufen im Mai und Juni. Die zweite Monatshälfte war hingegen überschattet von den Schuldenkrisen in den USA und Europa. Das Bangen um die Anhebung der US-Schuldengrenze hat auch die Rohstoffmärkte nicht los gelassen“, resümiert Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank, den Start der zweiten Jahreshälfte.

(fw/ah) “Bis auf Gold und Silber haben sich alle Werte daher überwiegend seitwärts entwickelt. Insgesamt konnte der CRB-Rohstoffindex seinen wenn auch geringen ersten Monatsgewinn seit April verzeichnen.” Der US-amerikanische Rohölmarkt musste Nachfragerückgänge verkraften. “Die Sorte WTI notierte noch kurzzeitig über 100 Dollar. Nachdem dann aber bekannt wurde, dass die Lagerbestände in den USA deutlich angestiegen sind, hat die Sorte weitere Verluste hinnehmen müssen”, so Hansen. Außerdem seien nach Angaben von Lloyd Importe von Rohöl und Benzin auf rekordverdächtige Tiefststände gesunken. “Somit bewegte sich WTI im Juli stets zwischen 94 und 100 US-Dollar pro Barrel, während die Sorte Brent bei Werten zwischen 115 und 120 US-Dollar pendelte”, erklärt der Saxo Bank Experte.

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