Sanierungsstau? Günstige Kredite für Hausbesitzer

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Erst 2021 erhöhte der Gesetzgeber die mögliche Darlehenshöhe für zweckgebundene Baukredite nach dem vereinfachten Verfahren auf 50.000 Euro. Damit steht sanierungswilligen Immobilienbesitzern eine Alternative zu teuren Krediten zur Verfügung.

Einen alten Ölkessel mit einer klimaschonenden Luftwärmepumpe zu ersetzen, das Dach neu zu dämmen oder neue Fenster einzusetzen kostet Immobilieneigentümer oft einiges. Schnell summieren sich die Kosten auf 50.000 Euro oder mehr. Dabei stehen den Hausbesitzern verschiedene Optionen zur Verfügung. Ein Konsumentenkredit ist schnell und unbürokratisch zu bekommen, aber teuer. Ein zweckgebundener Modernisierungskredit bietet dagegen oft bessere Konditionen. Voraussetzung dafür ist, dass das Kapital für Sanierungsmaßnahmen verwendet wird und die Bonität ausreichend ist.

Viele Banken wollen sich zusätzlich mit einem Eintrag ins Grundbuch absichern. Für die Kreditsumme von 50.000 Euro fallen dabei beispielsweise Kosten für Notar und Grundbucheintrag von ca. 450 Euro an. „Energiespar-Modernisierungen erhöhen immer auch den Wert der Immobilie“, erklärt Jan Ebert von der BHW Bausparkasse. „Darlehen der Bausparkasse in Höhe von bis zu 50.000 Euro müssen nicht ins Grundbuch eingetragen werden. Das spart Kosten.“ Das neue Klimadarlehen der BHW ist damit ebenfalls ein zweckgebundener Baukredit, erfordert aber keinen Eintrag ins Grundbuch. (lb)