Rückendeckung für Manager

Manager brauchen Rückendeckung
Eine Managerin oder Manager steht mit dem Rücken zur Wand sicherer. / Foto: © Andrey Kiselev - Fotolia-com

Jede Managerin oder Manager trägt nicht nur Verantwortung in den Unternehmen, sondern ist in einer solchen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die sogar auf das private Vermögen übergreifen können.

Der Industrieversicherer HDI Global SE, eine Tochter der Talanx AG, bietet für Manager und Betriebe des industriellen Mittelstands eine neue Versicherungslösung als Risiko-Deckung und Rückendeckung an. Der Financial Lines Compact hilft.

Die Police enthält unter anderem eine D&O-Deckung (Directors & Officers). Damit sind Manager und Geschäftsführer unter anderem gegen Schadenersatzansprüche versicherungstechnisch abgesichert, die das eigene Unternehmen oder auch Geschäftspartner aufgrund von Vermögensschäden geltend machen.

Ohne Versicherungsschutz müssen die Entscheider im Extremfall mit dem Privatvermögen einstehen. Oder es drohen ihnen sogar Haftstrafen, wenn ihnen juristisch ein strafrechtlich relevantes Handeln nachgewiesen wird. Das neue Produkt von HDI umfasst daher einen Strafrechtsschutz-Baustein.

„Mit Financial Lines Compact bekommen Manager mehrere Risikosituationen gleichzeitig in den Griff. Sie erhalten fünf Produktbausteine – in nur einem Vertrag. Unternehmen vermeiden damit Versicherungslücken bei ihren Entscheidungsträgern. Und sie haben durch den Multi-Line-Charakter des Produkts nur einen Ansprechpartner für den kompletten Deckungsschutz. Das bedeutet: jederzeit schnelle Unterstützung – besonders im Leistungsfall“, sagt Heiko Würtz, Leiter des für das Thema “Entscheider-Schutz” zuständigen Bereiches Executive Protection.

Der D&O-Baustein dieses Produkts umfasst vor allem die Prüfung der Haftpflichtfrage und die Abwehr unbegründeter oder die Zahlung begründeter Schadenersatzansprüche. Das Privatvermögen der versicherten Personen bleibt somit gesichert. Der Straf-Rechtsschutz dieser Police gewährleistet zudem Hilfe bei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren. Damit sind die Verfahrenskosten über den gesamten Instanzenweg ebenso gedeckt wie Honorare für Strafverteidiger und Sachverständige. Auch Kosten für Öffentlichkeitsarbeit sowie für verfahrensbegleitende und nachgelagerte Dienstleistungen sind in der Versicherungsdeckung enthalten.

Hohe Compliance-Anforderungen im Ausland

Für Manager in mittelständischen Unternehmen spielt die Absicherung von Risiken heute eine wichtige Rolle. Sie werden bei ihren Aufgaben mit vielen Gesetzen aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern konfrontiert.

Einige Regelungen unterliegen zudem ständigen Neuerungen. Gerichtsurteile sind ebenfalls zu berücksichtigen. Dies alles erhöht mögliche Risiken für Entscheidungsträger in Unternehmen. Das gilt vor allem bei ihren Auslandsaktivitäten. In ausländischen Rechtsräumen können Regelungen deutlich von der bekannten heimischen Rechtsordnung abweichen. Entsprechend hoch fallen die Compliance-Anforderungen für Unternehmen und Entscheider aus. Für Manager ergeben sich damit erhebliche Haftungs-, Rechts- und Vermögensrisiken.

Das zeigen Fälle aus der Praxis: Bei einer komplexen Vertragsgestaltung wurde seitens der Unternehmensleitung versäumt, den fachlichen Rat eines Rechtsanwaltes einzuholen. Daraus entsteht dem Unternehmen ein erheblicher Vermögensschaden. Die Eigentümer des Unternehmens machen diesen Schaden gegen die handelnden Personen geltend. Begründung: Die Manager hätten bei voller Beachtung ihrer Entscheider-Pflichten diesen Schaden verhindern können.

Ein weiteres Beispiel: Für die Zulassung eines Produkts in einem ausländischen Markt ist eine staatliche Genehmigung vor Ort erforderlich. Gegen den Betriebsleiter wird ein Ermittlungsverfahren wegen der mutmaßlichen Bestechung eines Mitarbeiters der lokalen Prüfstelle eingeleitet. Es drohen Haftstrafen und Geldbußen in Millionenhöhe.

„Unser Rundum-Schutz gegen Managerrisiken ist eine Produktinnovation. Der Deckungsschutz ist mit wenig administrativem Aufwand verbunden. Das gilt schon beim Antragsverfahren. Dafür ist nur ein Risikoerfassungsbogen für alle Produktbausteine erforderlich“, sagt Experte Würtz abschließend.

Fazit: Risikomanager versichern mittelständische Betriebe und deren Geschäftsleitungen. Jetzt müssen nur noch Versicherungsmakler die Mittelständler beraten und die geeignete Deckung für ihre Klienten einkaufen. (db)