Rein in Immobilien – Büros erste Wahl

Die deutsche Wirtschaft präsentiert sich in ungewohnt stabiler Verfassung. Auch wenn die Prognosen etwas zurückgenommen wurden, bleiben wir hierzulande die Konjunkturlokomotive Europas. Die politischen Krisen schlagen sich noch nicht nieder – weder auf dem Aktienmarkt, noch auf den Immobilienmärkten. Die Dynamik am deutschen Immobilieninvestmentmarkt hält an.

(fw/ah) Als grundsätzlich positiv präsentieren sich die Büro-Vermietungsmärkte der Big 7 in den ersten drei Monaten des Jahres. „Aktuell können wir keine Reaktionen der Nutzer auf die Unruhen in der Ukraine feststellen. Eine mögliche Reaktion hierauf wäre allerdings auch frühestens zur Mitte des Jahres zu spüren, denn lange vorab festgelegte und geplante Umzugsentscheidungen sind von solchen aktuellen Störungen nicht betroffen. Wir gehen nach wie vor von einer Nachfrageentwicklung aus, die auf den guten konjunkturellen Fundamentaldaten fußt und die im Gesamtjahr leicht oberhalb des Vorjahres liegen sollte. Die Basis hierfür wurde in den ersten drei Monaten jedenfalls gelegt”, betont Timo Tschammler, bei JLL Member of the Management Board Germany.

Der fulminante Jahresendspurt 2013 ging nahtlos in einen ebensolchen Jahresauftakt 2014 über. „Die Rahmendaten stimmen nach wie vor und die verbesserten wirtschaftlichen Aussichten gepaart mit dem weiterhin niedrigen Zinsniveau befeuern das Transaktionsgeschehen am deutschen Markt für gewerbliche Immobilien. War das vergangene Jahr 2013 vor allem ein Jahr der einheimischen Akteure, so erwarten wir für 2014 ein deutlich stärkeres Engagement ausländischer Investoren”, so Tschammler.

Helge Scheunemann, bei JLL Head of Research Germany, ergänzt: „Auch das mittlerweile in einigen Bereichen erreichte hohe Preisniveau kann aktuell noch nicht als Bremsfaktor identifiziert werden. Im Gegenteil, eine weiter verbesserte Lage am Kapitalmarkt erlaubt auch wieder etwas höhere Beleihungsausläufe bei der Fremdkapitalaufnahme und die Banken senken im Zuge des zunehmenden Wettbewerbsdrucks ihre Margen, so dass der Markt attraktive Konditionen für Finanzierungsnehmer bietet.”

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