Refinanzierung: deutsches A-Modell – BAB 8

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Die Konzessionsgesellschaft PANSUEVIA GmbH & Co. KG hat gemeinsam mit HOCHTIEF und STRABAG, die jeweils 50 Prozent an PANSUEVIA halten, die Refinanzierung des A-Modells A 8 erreicht.

(fw/rm) Damit wurde die im Mai 2011 abgeschlossene Finanzierung des in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) realisierten Autobahnausbaus zwischen Ulm und Augsburg ersetzt. Am 20.6.2016 erfolgte der Financial Close mit den beteiligten Banken KfW Ipex-Bank, Nord LB, SEB und Société Générale, mit den institutionellen Investoren MEAG und LBPAM (La Banque Postale Asset Management) sowie mit der Europäischen Investitionsbank EIB, die nicht nur weiterhin als Kreditgeberin auftritt, sondern auch erstmals ihr neues Finanzierungs-Instrument, Senior Debt Credit Enhancement (SDCE), einsetzt. Die SDCE soll aufgrund ihres Nachrangcharakters den bevorrechtigten Kreditgebern eine Verbesserung ihrer Risikoposition ermöglichen. Damit wird ein wichtiges Ziel der Europäischen Gemeinschaft, nämlich der erleichterte Zugang privaten Kapitals zu Investitionen in der Verkehrsinfrastruktur, umgesetzt. Durch die erfolgreiche Refinanzierung kann das A-Modell A8 Ulm–Augsburg, an dem der private Sektor mit Investitionen in Höhe von rd. € 400 Mio. beteiligt ist, die derzeit verbesserten Konditionen an den Finanzmärkten nutzen und ist somit für die Zukunft gut gerüstet. Der rund 58 km lange Abschnitt der A8 zwischen Ulm und Augsburg wurde im September 2015 nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit termingerecht für den Verkehr freigegeben. PANSUEVIA hat den sechsspurigen Ausbau der Strecke geplant, finanziert, durchgeführt sowie die Instandhaltung und den Betrieb für 30 Jahre übernommen. Der mit dem Bau beauftragten Arbeitsgemeinschaft gehörten die Unternehmen STRABAG Großprojekte GmbH, HOCHTIEF Infrastruktur GmbH und Ed. Züblin AG an. www.strabag.de