quirin bank: schwieriges Marktumfeld

Mit 1,2 Millionen Euro hat die quirin bank zum 30. Juni 2016 erneut ein positives Ergebnis erzielt, auch wenn das anteilige Vorjahresergebnis (2,7 Millionen Euro) aufgrund des schwierigen Marktumfelds nicht erreicht werden konnte.

(fw/rm) Steuern beträgt die Eigenkapitalrendite zum Halbjahr (Stichtag 30. Juni 2016) 5,4 Prozent p.a. Nach dem Verkauf der Niederlassung “Berliner Effektenbank” an die Tradegate AG Wertpapierhandelsbank zum 1.2.2016 umfasst der Geschäftsbereich Private Banking nunmehr die Honorarberatung sowie den Online-Vermögensverwalter quirion. Während das Volumen der verwalteten Kundenvermögen aufgrund des negativen Kapitalmarkt-Umfeldes im 1. Quartal bei 2,6 Milliarden Euro stagnierte, konnte der Anteil des Vermögensverwaltungsgeschäfts um 2 Prozent-Punkte auf 57 Prozent gesteigert werden. Zum 30.06.2016 werden 1,5 Mrd. Euro des in der Privatbank verwalteten Kundenvermögens in Form der Vermögensverwaltung betreut. Das Verhältnis der Aufwendungen zu den Erträgen (Cost-Income-Ratio – CIR) belief sich im ersten Halbjahr auf 80 Prozent. Unter der Marke “quirion” bietet die Bank seit 2013 eine neue Form des “Robo-Advice” als Online-Vermögensverwaltung an. Inzwischen wurde das quirion-Angebot systematisch verbessert und ausgebaut. So ist seit kurzem auch eine persönliche Online-Betreuung per Video-Chat möglich. Zum Halbjahr 2016 betreut quirion bereits über 900 Kunden mit einem Volumen von rund 40 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Unternehmerbank, in dem das Investment Banking gebündelt ist, sah sich im ersten Halbjahr 2016 einem herausfordernden Marktumfeld ausgesetzt. Volatile Märkte sowie zurückhaltende Investoren haben dazu geführt, dass an die sehr guten Umsätze des Vorjahreszeitraums nicht angeknüpft werden konnte. Dennoch erreichte die Unternehmerbank insgesamt ein kostendeckendes Ergebnis; die CIR betrug für das erste Halbjahr 89 Prozent. www.quirinbank.de